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Autofahrer-Nation Deutschland: Was läuft da schief?

Sebastian Vettel hört auf, und selbst wenn Mick Schumacher einen Vertrag für 2023 unterschreibt, ist er der einzige deutsche F1-Fahrer. Das Problem: Dahinter tut sich nicht viel.

Formel 1

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Es ist kompliziert. Frustrierend. Ernüchternd. Und unfair ist es. Nein, Motorsport ist schon länger kein fairer Sport mehr. David Schumacher weiß das. Er musste 2022 eine Art Karriere-Vollbremsung einlegen, nimmt mit der DTM einen Umweg, nachdem die Formel 2 nicht zu finanzieren war.

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Denn ein konkurrenzfähiges Cockpit kostet im Unterbau der Motorsport-Königsklasse rund 2,5 Millionen Euro. "Der Formelsport ist finanziell nicht mehr zu stemmen, man findet kaum Sponsoren. In meinen Augen ist es praktisch unmöglich geworden", sagte Schumacher SPEEDWEEK.com. Zum Vergleich: Der Einsatz eines DTM-Autos kostet eine Million Euro, was deutlich leichter darstellbar ist.

2,5 Millionen – das ist jede Menge Holz, in einer Rennfahrer-Karriere auf dem Weg in die Formel 1 – so pervers sich das anhört – nur ein Teil der Aufwendungen.

"Mit Kart, Formel 4, zwei Jahren Formel 3 und Formel 2 brauchst du um die zwölf, 13 Millionen Euro", sagte Schumacher. "Alleine eine Kartsaison kommt bei einem guten Team auf 350.000 Euro." Kart – da startet eine Rennfahrer-Karriere gerade erst. Und schon da sind die Summen für Normalsterbliche nicht zu bezahlen.

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Womit wir bei einem essenziellen Grund dafür sind, warum die Autofahrer-Nation Deutschland ein Nachwuchs-Problem hat und auf eine Sackgasse zusteuert. Denn Sebastian Vettel wird zum Ende der laufenden Saison aufhören.

Und wie es für Mick Schumacher weitergeht, ist offen.

Sogar die jüngeren Formel-1-Fans dürften sich erinnern: 2010 noch fuhren noch sieben (!) deutsche Fahrer in der Königsklasse, 2023 wird es höchstens einer sein.

Die Krux: Hinter Mick Schumacher? Kommt erst einmal nicht viel.

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David Beckmann und Lirim Zendeli fahren zwar wieder in der Formel 2 – Zendeli zumindest in Spa, Beckmann den Rest der Saison – doch ob das zu einer Chance auf die Formel 1 führt, ist unwahrscheinlich. Und David Schumacher will zwar weiter in die Formel 1, doch zunächst zählt erst einmal die DTM.

"Es war schon immer so, dass ich mich auf die laufende Saison konzentriere, um sie so gut wie möglich zu meistern. Über das kommende Jahr mache ich mir noch gar keinen Kopf", sagte er: "Ich will mich in der DTM verbessern, Punkte holen und was nächstes Jahr kommt, werde ich Ende 2022, Anfang 2023 entscheiden. Nervös werde ich, wenn ich im Februar immer noch nichts zu fahren habe."

Doch hinter David Schumacher tut sich in Sachen Formel-Talente auch nicht viel.

"Wenn wir weiter Autonation bleiben wollen, was ich hier und da sehr bezweifle, dann sollten wir uns hier regen. Die Formel 1 kann viel mehr als 'brumm brumm'", sagte der frühere Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug bei Sky.

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"Die Formel 1 ist ein Wirtschaftsfaktor, sie begeistert Leute. Da muss sich was tun. Ich hoffe, dass der Impuls von Porsche und möglicherweise von Audi kommt - auch in Richtung deutscher Fahrer", so Haug.

Denn "jetzt bangen wir, ob wir [2023] überhaupt noch einen Fahrer in der Formel 1 haben. Also irgendwas läuft da schief", stellt Haug fest. Immerhin hatte der VW-Konzern erklärt, er wolle bei einem Einstieg 2026 auch auf deutsche Fahrer setzen. Auf wen genau, ist im Moment die große Frage.

Vor allem das Finanzielle ist das Problem, glaubt Davids Vater Ralf Schumacher. "Motorsport ist einfach viel zu teuer geworden", sagte er bei Sport1. "In vielen anderen Ländern wird er deshalb staatlich gefördert. In Deutschland nicht. Deshalb ist es kein Wunder, dass es kaum noch Talente gibt, die das Zeug haben, es bis in die Formel 1 zu schaffen", sagte der frühere F1-Pilot. Es bleibt also kompliziert.

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