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Ferrari-Star Charles Leclerc zu Silverstone-Sieg: «Harte Arbeit lohnt sich»

Ferrari-Star Charles Leclerc machte in Silverstone alles richtig und sicherte sich den ersten GP-Sieg in diesem Jahr. Der Monegasse war erleichtert, dass das Rennen hinter dem Safety-Car endete.

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Spa: FP1

FIA Formula One World Championship

17.07.2026 - 13:15

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«Endlich! Dieser Sieg fühlt sich besonders gut an, auch wenn ich mir ein normales Ende gewünscht hätte. Harte Arbeit zahlt sich aus», funkte Charles Leclerc nach dem ereignisreichen Grossbritannien-GP, in dem mit WM-Leader Kimi Antonelli und Red Bull Racing-Star Max Verstappen gleich zwei Stars der Startaufstellung bittere Pillen schlucken mussten. Ersterer wurde von der Technik eingebremst, Letzterer bretterte in Kurve 15 ins Kies.

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Am anderen Ende der Wohlfühlskala fand sich der Monegasse aus dem Ferrari-Team wieder, der seinen ersten GP-Sieg in diesem Jahr feiern durfte. «Es fühlt sich unglaublich an, leider war das nicht das Ende, das ich mir erträumt hatte. Aber nach den vergangenen beiden Wochenenden, die besonders schwierig waren, ist es speziell schön, den Sieg zu holen. Ich hatte das Gefühl, dass wir zwischen dem Sprint und dem GP-Qualifying etwas gefunden haben, das unsere Performance verbessert hat. Aber das mussten wir im Rennen erst bestätigen und ich bin unglaublich froh, dass es so gut lief.»

Leclerc gestand auch: «Mit Kimi wäre es sehr eng geworden, er war unglaublich schnell, und es wäre schwierig geworden, ihn im Griff zu haben. Als sein Problem auftauchte, konnte ich einen guten Vorsprung herausfahren. Doch dann kam das Safety-Car auf die Strecke und ich war sehr skeptisch, was den Restart angeht. Für die Zuschauer war es sicher enttäuschend, wie das Rennen endete, aber ehrlich gesagt war ich erleichtert, dass es keinen Restart hab und ich den Sieg halte konnte.»

So lief das Rennen:

Am Sonntagmorgen wurden die GP-Stars noch von einem wolkenverhangenen Himmel begrüsst, doch noch vor dem Start des Rennens zeigte sich die Sonne über dem Silverstone Circuit und die GP-Stars durften ihre Arbeit bei knapp 40 Grad Asphalttemperatur und 25 Grad Aussentemperatur in Angriff nehmen. WM-Leader Kimi Antonelli durfte sich nicht lange über den Vorteil der Pole freuen, der Mercedes-Star fiel gleich hinter das Ferrari-Duo Charles Leclerc und Lewis Hamilton zurück.

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Noch schlechter erging es Alex Albon, der ein unliebsames Treffen mit Ollie Bearman in der sechsten Kurve hatte und die Box ansteuern musste. Für den Williams-Piloten kam es noch schlimmer, ihm wurde eine 10-sec-Zeitstrafe für die Kollision aufgebrummt. Kein einfaches Spiel hatte auch Oscar Piastri, der im Startgetümmel seinen Frontflügel beschädigte und die Box ansteuern musste. Beide wechselten auf die harten Reifen, alle anderen waren noch auf den Medium-Walzen unterwegs, auf denen sämtliche GP-Stars das Rennen in Angriff genommen hatten.

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Spa: FP1

FIA Formula One World Championship

17.07.2026 - 13:15

Schon vor dem Start unterlief Hamilton ein folgenschwerer Fehler. Der siebenfache Weltmeister bekam eine 5-sec-Zeitstrafe, weil er einen Fehlstart hinlegte. Der Rekord-GP-Sieger wurde kurz nach der Bestätigung der Strafe auch von Kimi Antonelli überholt, wodurch er auf Position 3 zurückfiel. Vor dem Löschen der Startlichter bekundete Fernando Alonso ganz eigene Probleme. Der Aston Martin-Star blieb auf der Aufwärmrunde kurz stehen.

Lewis Hamilton beschwert sich am Funk

Verstappen griff in Runde 17 den vor ihm fahrenden Russell an, danach bog er an die Box ab, wodurch er auf den siebten Platz zurückfiel. Der Niederländer musste sich 2,6 sec gedulden, bevor er auf frischen harten Reifen weiterfahren durfte. Kurz darauf holte sich auch Hadjar frische Reifen, sein Wechsel lief mit 4,3 sec Standzeit deutlich langsamer ab, und dadurch fiel er auf den 10. Platz hinter Gabriel Bortoleto zurück. Der Franzose zog kurz darauf am Brasilianer vorbei und war damit Neunter.

Das Feld wurde in Runde 22 mittels virtuellem Safety-Car eingebremst, weil ein Sonnenschirm auf die Auslaufzone geraten war. Dieser wurde schnell entfernt, und entsprechend kurz dauerte die Gelbphase. Dennoch nutzten einige Fahrer, um die Reifen mit weniger Zeitverlust zu wechseln.

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Hamilton, der sich bereits in der neunten Runde über Graining am linken Vorderrad beschwert hatte, funkte an die Ferrari-Box, dass sein Auto stark untersteuerte. Eine Runde später steuerte er die Box an, um sich frische Reifen zu holen. Russell tat es ihm gleich und das Duo kam nach dem Wechsel auf harten Reifen in umgekehrter Reihenfolge wieder auf die Strecke.

Bitteres Aus von Nico Hülkenberg

Durch die Stopps der Konkurrenten rückten Norris und Verstappen auf die Positionen 3 und 4. Am Ende der Runde 25 stoppte Leclerc, der in 2,4 min abgefertigt wurde. Antonelli übernahm damit die Spitzenposition. Antonelli forderte in Runde 27 über Funk: «Lasst keinen der anderen Fahrer durch einen frühen Stopp nach vorne kommen.»

In Runde 25 bog Norris an die Box ab, sechs Umläufe später lieferten sich Hamilton und Russell ein unterhaltsames Duell. Zu diesem Zeitpunkt war Leader Antonelli der Einzige, der noch keinen Reifenwechsel absolviert hatte. Sein Teamkollege Russell jagte weiter hinten Verstappen, der als Dritter unterwegs war. Der Brite griff erfolglos an, danach wurde ihm über Funk gesagt, dass er hinten rechts einen schleichenden Plattfuss hatte.

In Runde 35 bog der Brite an die Box ab und wurde in 2,3 sec abgefertigt. Eine Runde später wurde auch Antonelli mit frischen Reifen bestückt und damit führte Leclerc wieder. Danach überschlugen sich die Ereignisse: Erst stellte Nico Hülkenberg seinen Audi am Streckenrand ab, was eine virtuelle Safety-Car-Phase auslöste, die Verstappen und Norris zum Stopp nutzten. Ersterer wurde in 3 sec abgefertigt, Norris musste sich 3,5 sec gedulden. Stroll kassierte derweil eine 5-sec-Strafe, weil er die Streckengrenzen zu oft missachtet hatte. Bald darauf erlebte der Kanadier ein Déjà-vu, weil er aus dem gleichen Grund 5 weitere Strafsekunden kassierte.

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Drama für Kimi Antonelli und Max Verstappen

In Runde 42 war Antonelli dann plötzlich im Schleichgang unterwegs. «Etwas stimmt nicht», funkte der Teenager verzweifelt, und das Team rief ihn an die Box, wo er eine neue Fahrzeugnase bekam. Doch auch das half nichts, Antonelli vermutete einen Aufhängungsschaden, während das Team ein gebrochenes Leitblech beim Rad als Ursache für seine Probleme benannte. Antonelli steuerte die Box nochmals an, wo die Mechaniker das Teil abrissen.

Doch auch das half nichts und Antonelli wurde gebeten, seinen GP-Renner an der Box abzustellen. Antonelli, der mittlerweile auf Position 10 befand, wollt den letzten Punkt ins Ziel retten und fuhr mehrmals neben die Bahn, was ihm eine 5-sec-Zeitstrafe einbrachte. «Das ist ein Witz, ich habe es nicht absichtlich gemacht», funkte der 19-Jährige.

Antonelli blieb auf der Strecke, und war auch noch unterwegs, als das Rennen für Verstappen in Runde 48 gelaufen war. Der Red Bull Racing-Star bretterte in Kurve 15 ins Kies und musste aussteigen. Die Safety-Car-Phase löste wieder eine Reihe von Boxenstopps aus. Auch für Hamilton lief es nicht nach Plan. Der siebenfache Weltmeister geriet ins Visier der Stewards, weil er unter Verdacht stand, die gelben Flaggen nicht ausreichend beachtet zu haben.

Das Feld kam hinter dem Safety-Car ins Ziel, damit war Leclerc der Sieger, Russell, Hamilton, Norris, Hadjar, Lawson, Lindblad, Bortoleto, Antonelli und Colapinto folgten auf den weiteren Top-10-Positionen. Auch Gasly, Piastri, Sainz, Bearman, Ocon, Pérez, Bottas, Alonso und Stroll kreuzten die Ziellinie auf den weiteren Positionen, gingen aber leer aus.

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29

02

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Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

63

52

+0,427

1:32,489

23

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Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

44

52

+0,772

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22

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+1,149

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18

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30

52

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1:33,648

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Audi Revolut F1 Team

5

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4

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52

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