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Yamaha erneut von Honda besiegt: Miller und Locatelli gaben das Maximum

Das Yamaha-Werksteam verpasste den Sieg bei den 8 Stunden von Suzuka erneut knapp. Jack Miller und Andrea Locatelli sehen Platz 2 dennoch als maximal mögliches Ergebnis an.

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Wie schon im Vorjahr musste sich das Yamaha-Werksteam bei den 8 Stunden von Suzuka mit dem zweiten Platz begnügen. Trotz einer beeindruckenden Aufholjagd in der zweiten Rennhälfte gelang es Jack Miller, Andrea Locatelli und Katsuyuki Nakasuga nicht mehr, Honda HRC entscheidend unter Druck zu setzen.

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Nach dem Zieleinlauf waren sich die Yamaha-Piloten einig: Unter den extrem schwierigen Bedingungen war nicht mehr möglich. Unter trockenen Bedingungen hätte die Startnummer 21 vermutlich stark zu kämpfen gehabt, dieses Ergebnis zu erreichen.

«Wir haben schlussendlich das Maximum herausgeholt, was möglich war», bilanzierte Andrea Locatelli. «Die Bedingungen hier in Suzuka sind immer verrückt. Im vergangenen Jahr war es richtig heiß und in diesem Jahr regnete es. Wir haben unglaublich gute Arbeit geleistet. Ich denke, wir verdienen dieses Podium.»

Regen spielte Yamaha in die Karten

Dabei verlangte das Rennen den Fahrern alles ab. Dauerregen, wechselnde Gripverhältnisse und mehrere Safety-Car-Phasen machten den Langstreckenklassiker zu einer echten Herausforderung.

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«Acht Stunden im Regen sind unglaublich kompliziert», erklärte der Italiener. «Vom Sofa aus sieht das wahrscheinlich spannend aus, auf dem Motorrad war aber jede einzelne Runde schwierig. Man musste permanent langsamere Fahrer überholen. Dazu kam Öl auf der Strecke von einem defekten Motorrad. Im Trockenen ist alles berechenbarer, im Regen weiß man dagegen nie, was einen in der nächsten Kurve erwartet.»

In der Schlussphase schickte die Rennleitung das Safety-Car auf die Strecke und beendete das Rennen neutralisiert. Locatelli zeigte Verständnis für diese Entscheidung. «Ehrlich gesagt war ich zunächst überrascht, dass das Safety-Car so spät noch auf die Strecke geschickt wurde. Aber der Regen war vor allem in Spoon 1 und Spoon 2 extrem stark. Ich hatte dort bereits ein richtig schlechtes Gefühl. Das Motorrad drehte ständig durch und es wurde wirklich gefährlich. Wir haben wieder mehrere Stürze gesehen. Deshalb war es wahrscheinlich die richtige Entscheidung.»

Jack Miller fuhr die schnellste Rennrunde

Jack Miller gehörte über weite Strecken zu den schnellsten Fahrern im Feld und verkürzte den Rückstand auf Honda HRC zwischenzeitlich deutlich. Miller fuhr die schnellste Rennrunde und wurde seinem Ruf als Regenfahrer gerecht. Der Australier blickte zufrieden auf das Wochenende zurück.

«Wir haben gepusht wie verrückt. Loka, Nakasuga und ich haben alles gegeben. Das war das Maximum», sagte der MotoGP-Pilot. «Es war eine beeindruckende Woche in Japan. Das Wetter ist hier immer extrem. Im vergangenen Jahr war es irre heiß, in diesem Jahr sind wir praktisch um die Strecke geschwommen.»

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Trotz der verpassten Siegchance hat Suzuka für Miller nichts von seinem Reiz verloren. «Ich genieße es, hier in Suzuka zu fahren und werde zurückkehren», deutete der für 2027 arbeitssuchende MotoGP-Laufsieger an und fügte hinzu: «Ein Sieg hier reizt mich nach wie vor.»

Locatelli nutzte die Gelegenheit, seinen Teamkollegen ausdrücklich zu danken. «Danke an Nakasuga und auch an Jack. Beide haben vom Beginn des Wochenendes an hart gepusht.»

Am Ende blieb für Yamaha erneut Rang 2. Zwar verhinderte die lange Safety-Car-Phase einen möglichen Schlussangriff auf Honda, gleichzeitig sparte sie der R1 aber auch einen zusätzlichen Boxenstopp.

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Unter normalen Rennbedingungen hätte das Yamaha-Werksteam aufgrund des höheren Kraftstoffverbrauchs voraussichtlich einen Stopp mehr absolvieren müssen als die siegreiche Honda. Dennoch zeigte Yamaha mit einer starken Mannschaftsleistung, dass die R1 auch unter schwierigsten Bedingungen um den Sieg kämpfen kann.

Der Endstand der 8 Stunden von Suzuka 2026:

  1. Honda HRC (Rea, Takahashi, Chantra), Honda CBR1000RR-R, 188 Runden

  2. Yamaha Factory Racing (Nakasuga, Miller, Locatelli), Yamaha R1, +1:34,280 Minuten

  3. BMW Endurance (Reiterberger, Odendaal, van der Mark), BMW M1000RR, +1:44,087

  4. YART (Hanika, Fritz, Mercado), Yamaha R1, +3:44,444

  5. AutoRace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Ponsson), BMW M1000RR, +3:46,113

  6. SERT (Black, Linfoot, Atsumi) , Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden

  7. Suzuki CN Challenge (Tsuda, Mizuno, Masson), Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden

  8. SDG Team HARC-PRO Honda (Kunii, Nagoe, Abe), Honda CBR1000RR-R, +3 Runden

  9. Honda Asia-Dream Racing (Atiratphuvapat, Pawi, Putra), Honda CBR1000RR-R, +4 Runden

  10. Team ATJ (Iwata, Suzuki, Kunimine), Suzuki GSX-R1000R, +4 Runden

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