Charles Leclerc (6.) gibt Ferrari-Fehler zu: «Motor benahm sich seltsam»
Ferrari hat es nun seit 1983 und René Arnoux nicht geschafft, in Zandvoort die Pole-Position zu erobern: Lewis Hamilton Fünfter, Charles Leclerc Sechster. Der Monegasse sagt, was schiefgelaufen ist.
Eine kampfstarke Fahrt von Charles Leclerc im Zandvoort-Sprint liess die Herzen der Tifosi schneller schlagen, entsprechend hoch waren die Erwartungen fürs Abschlusstraining zum Tradition-GP der Niederlande. Und dann das: Lewis Hamilton nur auf Startplatz 5, Charles Leclerc gar nur auf P6 – mamma mia!
Zu denken gibt nicht nur die Platzierung: Ferrari vier Zehntelsekunden langsamer als Pole-Mann Lando Norris im McLaren, da kann doch etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein.
War vielleicht die Ferrari-Strategie Schuld, am Schluss von Q3 mit beiden Piloten zwei Aufwärmrunden zu fahren, statt nach einer gleich zuzuschlagen?
Der neunfache GP-Sieger Leclerc findet: «Nein, unser Ergebnis hat nichts mit der Art und Weise zu tun, wie wir uns auf den letzten Lauf vorbereitet haben. Wir waren in dieser Quali einfach nicht schnell genug.»
«Ich habe den Eindruck, dass es bei uns am Freitag und auch im Sprint sehr gut gelaufen ist, die Gegner aber den einen oder anderen Schnitzer drin hatten und daher in der Quali mehr zulegen konnten.»
«Aus meiner Sicht haben wir heute die Strategie beim Einsatz der Motoren versemmelt. Wir haben da im Laufe der Quali ein paar Dinge geändert, was nie optimal ist, und das Ergebnis zum Schluss war, dass sich der Motor seltsam benahm.»
«Natürlich haben wir uns das Leben mit diesem Quali-Ergebnis nicht einfacher gemacht. Aber so schnell lassen wir uns nicht entmutigen. Wir haben im Sprint guten Speed gezeigt, und ich sehe keinen Grund, wieso wir den im Grand Prix nicht erneut finden sollten.»
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