Charles Leclerc (Ferrari/3.) über ersten Bahrain-Tag: «Das ist ermutigend»
Ferrari glänzt in Bahrain mit ordentlich Standfestigkeit, auch wenn andere Teams schneller wirken. Der achtfache GP-Sieger Charles Leclerc ist mit der bisherigen Arbeit der Scuderia happy.
Am ersten Testtag in Bahrain absolvierten die Scuderia Ferrari-Piloten Lewis Hamilton und Charles Leclerc insgesamt 132 Runden (das entspricht 715 km). Lewis übernahm am Morgen das Steuer, bevor er am Nachmittag an Charles übergab.
Am Morgen führte Hamilton zunächst Messfahrten durch, bevor das Hauptprogramm begann. Der Brite startete auf Reifen der Mischung C2. Insgesamt absolvierte der Brite 52 Runden (281 km), was dem Team wertvolle Daten zum Fahrverhalten des Wagens lieferte, während er sein Verständnis für das Auto weiter vertiefte – bei Griffigkeitsniveau und Temperatur, die sich deutlich von denen beim Shakedown in Barcelona unterschieden. Seine beste Rundenzeit lag bei 1:36,433 min, dies auf C3-Reifen.
Während der Mittagspause wurde das Auto für Charles umgerüstet, um ein Programm fortzusetzen, das dem seines Teamkollegen sehr ähnlich war, mit mehreren Langstreckenläufen sowie Startübungen und Boxenstopps.
Der Monegasse begann mit einer Serie von Runden auf gebrauchten C3-Reifen, bevor er auf einen Satz C2-Reifen wechselte, mit denen er 20 Runden absolvierte. Gegen Ende des Tages montierte Charles neue C3-Reifen und erzielte seine Bestzeit von 1:35,190 min, womit er seine Gesamtzahl auf 80 Runden (433 km) brachte.
Leclerc: «Die Daten stimmen überein mit der Simulation»
Der achtfache GP-Sieger sagt: «Für mich war es ein produktiver Testhalb-Tag, da wir das Programm ohne grössere Probleme abschliessen konnten – was in dieser Phase immer positiv ist. Das Gefühl war ganz anders als in Barcelona, da die Bedingungen hier sehr unterschiedlich sind, aber genau das brauchen wir: Erfahrung auf einer weiteren Strecke sammeln und verstehen, wie sich das Auto in verschiedenen Szenarien verhält.»
«Bislang stimmen die Daten weitgehend mit dem überein, was wir aus unseren Simulationen erwartet haben – das ist ermutigend. Jetzt liegt der Fokus darauf, das Programm weiter abzuarbeiten und sicherzustellen, dass wir so gut wie möglich auf das erste Rennen vorbereitet sind.»
Bahrain-Test 11. Februar, Tag 1
1. Lando Norris (GB), McLaren MCL40-Mercedes, 1:34,669 min (58 Runden)
2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB22-Red Bull Ford, 1:34,798 (136)
3. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF-26, 1:35,959 (80)
4. Esteban Ocon (F), Haas VF-26-Ferrari, 1:35,578 (115)
5. Oscar Piastri (AUS), McLaren MCL40-Mercedes, 1:35,602 (54)
6. George Russell (GB), Mercedes W17, 1:36,108 (56)
7. Lewis Hamilton (GB), Ferrari SF-26, 1:36,433 (52)
8. Pierre Gasly (F), Alpine A526-Mercedes, 1:36,765 (49)
9. Nico Hülkenberg (D), Audi R26, 1:36,861 (73)
10. Alex Albon (T), Williams FW48-Mercedes, 1:37,437 (68)
11. Kimi Antonelli (I), Mercedes W17, 1:37,629 (30)
12. Arvid Lindblad (GB), Racing Bulls VCARB03-Red Bull Ford, 1:37,945 (75)
13. Carlos Sainz (S), Williams FW48-Mercedes, 1:38,221 (77)
14. Sergio Pérez (MEX), Cadillac-Ferrari, 1:38,828 (58)
15. Gabriel Bortoleto (BR), Audi R26, 1:38,871 (49)
16. Valtteri Bottas (FIN), Cadillac-Ferrari, 1:39,150 (49)
17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR26-Honda, 1:39,883 (36)
18. Franco Colapinto (RA), Alpine A526-Mercedes, 1:40,330 (28)
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