Charles Leclerc (Ferrari) baff: «Wieso ist Piastri im McLaren so schnell?»
Nach dem Start zum Japan-GP: Ferrari-Ass Charles Leclerc folgte Oscar Piastri und plante, den australischen McLaren-Piloten anzugreifen. Aber dazu kam es nicht. Denn Piastri war zu schnell.
Der Monegasse Charles Leclerc ging von Startplatz 4 in den Traditions-GP von Japan. Ex-F1-Fahrer Timo Glock war überzeugt: «In der ersten Kurve wird Charles führen, weil die Ferrari so gut starten.»
Leclerc startete tatsächlich sehr gut, aber ebenfalls gut kam McLaren-Fahrer Oscar Piastri weg, daher übernahm der Australier das Kommando, Leclerc reihte sich als Zweiter ein.
Plan von Charles Leclerc ging schief
Charles nach dem Rennen: «Ich war mit meinem Start happy und konzentrierte mich ganz auf Oscar.» Der achtfache GP-Sieger aus Monte Carlo wollte sich in der Nähe des neunfachen GP-Siegers aus Melbourne halten – aber dieser Plan ging schief.
Denn was dann passierte, darüber ist Leclerc noch heute baff: «Wieso ist dieser Piastri im McLaren so schnell? Ich konnte es kaum glauben, welchen Speed der auf die Bahn brannte.»
«In der Folge wollte ich mich in der Nähe halten, aber das gelang nicht so recht. Ich glaube, der Fahrer ohne Luftwirbel vor sich war extrem im Vorteil. Ich änderte meinen Plan und lauerte auf eine Chance im späteren Verlauf des Grand Prix. Aber die kam nicht.»
Piastri wurde am Ende hinter dem 19-jährigen Kimi Antonelli (Mercedes) Zweiter, Leclerc eroberte Rang 3.
Für Charles ist dies bereits der 52. Podestplatz. Für Piastri ist es der 27., damit hat er nun gleich viele wie der legendäre Rennstallgründer Bruce McLaren.
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