Charles Leclerc (Ferrari): «Crash wirklich saublöd»
Der achtfache GP-Sieger Charles Leclerc geht nach seinem Freitag-Crash mit sich selber hart ins Gericht: «Ich habe die ganze Ferrari-Mannschaft im Stich gelassen, das war wirklich saublöd.»
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der achtfache GP-Sieger Charles Leclerc hat sich am ersten Trainingstag von Kanada keinen Gefallen getan – im ersten Training das rechte Vorderrad kurz blockiert, die Bremse zu spät aufgemacht, dann übers Gras geschlittert und linkerhand die Räder vorne und hinten zerschlagen, dann Dreher, immerhin gab es keinen zweiten Knall rechts in die Betonmauer.
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Aber das Schaden war ohnehin schon total: Die Überlebenszelle ist nicht zu retten, und weil im Formel-1-Reglement verankert ist, dass ein Pilot am gleichen Tag nicht zwei Chassis einsetzen kann, hatte der 27-jährige Monegasse vorzeitig Feierabend. Der WM-Zweite von 2022 ist echt bedient und richtig wütend auf sich selber: "Ich habe die ganze Ferrari-Mannschaft im Stich gelassen, das war wirklich saublöd."
"Das war ein sehr dummer Crash. Ich hatte das Rad kurz blockiert, aber ich dachte, ich würde die Kurve noch schaffen. Ich wusste, dass ich ins Gras fahren muss, aber ich ging davon aus, das würde schon reichen, um die Mauer links nicht zu berühren. Als ich dann im Gras war, habe ich sehr schnell verstanden, dass es keinen Platz mehr gab." "Das war eine Fehleinschätzung, die uns viel gekostet hat. Die Art und Weise, wie das Rad das Chassis berührt hat, hat das Chassis angebrochen, und da wir nicht zwei Chassis am selben Tag verwenden dürfen, war mein Tag gelaufen." "Das Positive ist, dass ich mich mit dem Auto sehr sicher fühle. Ich denke, wir waren zu diesem Zeitpunkt sehr konkurrenzfähig, und meinem Selbstvertrauen tut der Unfall keinen Abbruch." "Ich bin sicher, dass ich im Qualifying volle Leistung geben kann. Wie konkurrenzfähig wir sein können, das wird sich zeigen. Aber ich bin mir sicher, dass ich persönlich 100 Prozent geben werde."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. George Russell (GB), Mercedes, 1:12,123 min 02. Lando Norris (GB), McLaren, 1:12,151 03. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:12,411 04. Alex Albon (T), Williams, 1:12,445 05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:12,458 06. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:12,562 07. Carlos Sainz (E), Williams, 1:12,631 08. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:12,653 09. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:12,666 10. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:12,751 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:12,799 12. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:12,874 13. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:12,896 14. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:12,914 15. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:12,939 16. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:13,080 17. Esteban Ocon (F), Haas, 1:13,175 18. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:18,898 19. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, ohne Zeit Nicht im Einsatz: Charles Leclerc (MC), Ferrari
1. Training, Kanada 01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:13,193 min 02. Alex Albon (T), Williams, 1:13,232 03. Carlos Sainz (E), Williams, 1:13,275 04. George Russell (GB), Mercedes, 1:13,535 05. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:13,620 06. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:13,631 07. Lando Norris (GB), McLaren, 1:13,651 08. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:13,737 09. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:13,817 10. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:13,885 11. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:13,927 12. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:13,972 13. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:14,002 14. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:14,198 15. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:14,203 16. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:14,324 17. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:14,520 18. Esteban Ocon (F), Haas, 1:14,605 19. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:14,645 20. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:14,821
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