Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Markus Reiterberger (1.): Warum ein BMW-Sieg in Spa alternativlos ist

BMW-Werkspilot Markus Reiterberger stürmte bei der Langstrecken-WM in Spa zur Pole und erklärte beim Treffen mit SPEEDWEEK.com, warum er mit seinen Teamkollegen am Samstag voll auf Sieg fahren muss.

Im Artikel erwähnt

Werbung

Werbung

BMW jubelte bei der Langstrecken-WM (EWC) in Spa über die Pole-Position. Im Qualifying fuhr Markus Reiterberger die schnellste Rundenzeit. Teamkollege Steven Odendaal war Zweitschnellster. Damit war die Bestzeit sicher. Nach dem zweiten Qualifying-Durchgang, den Reiterberger auf Grund eines Regenschauers komplett ausließ, traf sich der Bayer mit SPEEDWEEK.com zu einer Auswertung des Freitags.

Werbung

Werbung

«Es war ein super Tag für uns», freute sich ein sichtlich erleichterter Reiterberger. «Im ersten Qualifying bin ich sofort ein 2:19,0er-Runde gefahren und war zu dem Zeitpunkt viel schneller als die anderen. Nach dem Regen war es schwierig, doch ich fand schnell einen Rhythmus. Dann gab es die Unterbrechung.»

Eine Ölspur führte zu zahlreichen Stürzen. Nach der Wiederaufnahme der Session legte Reiterberger noch einmal nach. «Ich war mir nicht sicher, ob sich die anderen verbessern. Ich fuhr hinter Hanika und erkannte, dass er sauschnell ist. Ich ließ etwas Abstand zu ihm und habe dann noch einmal nachgelegt. Ich habe ihn eingeholt. Gegen Ende der Runde stand er mir ein bisschen im Weg. Es wäre also noch um einiges schneller gegangen. Doch es war eine super Runde. Wir stehen auf der Pole und das ist das Wichtigste!»

Möglichst viele Punkte oder ein Sieg?

Wie wichtig wäre ein Sieg beim Heimspiel des Teams in Spa nach dem vielen Pech zuletzt beim Saisonfinale 2025 und dem Saisonauftakt in Le Mans? «Sehr wichtig!», so «Reiti». «Das wäre auch wichtig für die Meisterschaft, aber auch für das Team und alle Beteiligten. Wir wollen endlich das Ergebnis einfahren, für das wir schon so lange kämpfen und an dem wir schon so nah dran waren.»

Werbung

Werbung

Im Vergleich zu den WM-Leadern YART kann und muss BMW mehr riskieren. «Wir brauchen so oder so einen Sieg für die Meisterschaft. Wir können nicht verwalten. Wir müssen alles mitnehmen, was möglich ist. Natürlich werden wir aber nicht unnötig viel riskieren, denn wenn man auf der Nase liegt, ist wenig los.»

BMW im Nassen und im Trockenen schnell

«Wir sind für alle Bedingungen gewappnet. Wir haben ein super Bike für das Trockene, das Nasse und alles dazwischen. Die Strategie müssen wir noch besprechen. Wir müssen klug agieren und das Wetter im Auge behalten. Es wird entscheidend sein, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Reifen auf dem Motorrad zu haben, um möglichst wenig Boxenstopps machen zu müssen», erklärte Reiterberger.

«Natürlich wünsche ich mir ein Trockenrennen. Doch wir sind auch für ein Regenrennen gut gerüstet», kommentierte der Deutsche. Teamchef Werner Daemen lobte am Freitagabend alle seine Fahrer. Im Vergleich zu Le Mans wirkte Steven Odendaal deutlich stärker und war zweitschnellster BMW-Pilot. «Die Pole war das Ziel. Alle drei Fahrer fuhren sehr schnelle Rundenzeiten. Wir sind richtig happy», so Daemen.

«Die Bedingungen waren richtig anspruchsvoll. Für die Fahrer ist es gefährlich, wenn es nasse Stellen gibt. Im ersten Qualifying waren einige Kurven noch etwas feucht», hielt der BMW-Teammanager fest.

Werbung

Werbung

Startplatz 2 ging an YART, die Führenden der Meisterschaft. F.C.C. TSR Honda holte Startplatz 3. SERT und Webike-Kawasaki komplettierten die Top-5.

Die kombinierten Zeiten der zwei schnellsten Fahrer:

  1. BMW Endurance (Reiterberger, Van der Mark, Odendaal), BMW M1000RR, 2:18,703

  2. YART (Hanika, Fritz, Mercado), Yamaha R1, 2:19,232

  3. F.C.C. TSR Honda (Techer, Perolari, McPhee), Honda CBR1000RR-R, 2:19,390

  4. SERT (Black, Masson, Linfoot), Suzuki GSX-R1000R, 2:19,614

  5. Kawasaki Webike (Ramos, Gamarino, Leblanc), Kawasaki ZX-10RR, 2:19,849

  6. Marc VDS (De Puniet, Marino, Bendsneyder), Yamaha R1, 2:20,028

  7. Autorace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Soomer), BMW M1000RR, 2:20,193

  8. Tati Team AVA6 Racing (Clere, Vinales, Di Meglio), Honda CBR1000RR-R, 2:20,840

  9. ERC Endurance (Schrötter, Foray, Jähnig), BMW M1000RR, 2:21,284

  10. Maxxess by BMRT3D (Sanchis, Tamburini, Gregorio), Kawasaki ZX-10RR, 2:22,353

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.