David Coulthard nach Lando Norris-Sieg Zandvoort: «Ich bin echt angepisst»
Der langjährige F1-Fahrer David Coulthard (55) hat in Zandvoort erlebt, wie Lando Norris zum 13. GP-Sieg fuhr. Das entlockt Coulthard die Worte: «Ich bin echt angepisst.» Wie meint er das?
Formel-1-Weltmeister Lando Norris hat mit einer bärenstarken Leistung den Grossen Preis der Niederlande gewonnen. Das bedeutet: zweiter Zandvoort-Sieg (nach 2024), zweiter Sieg 2026 (nach Ungarn) und 13. GP-Triumph in Folge. Und das wiederum führte beim 246-fachen GP-Teilnehmer David Coulthard zu einer höchst ungewöhnlichen Reaktion.
Coulthard – von Spanien 1994 bis Brasilien 2008 in der Königsklasse unterwegs – sagt im Podcast Up to Speed zur Tatsache, dass Norris so viele Siege eingefahren hat wie er, Coulthard: «Ich bin echt angepisst, wirklich! Nicht nur, dass der Kerl Weltmeister geworden ist, nun hat er auch gleich viele Siege wie ich, unerhört!» An diesem Punkt kann Coulthard das Lachen nicht mehr zurückhalten, denn natürlich sagt er das alles als Scherz.
Also meint David weiter: «Nein, ernsthaft jetzt – Lando ist ein Zandvoort einfach fantastisch gefahren, und er hat seine Erfolge vollauf verdient.»
Norris ist in der ewigen Siegerliste der Formel 1 nun unter die besten 25 Fahrer vorgerückt und hat nicht nur gleich viele Siege wie Coulthard, sondern auch wie die Ferrari-Legende Alberto Ascari. Gelingt Lando ein weiterer Erfolg, gelangt er mit 14 Erfolgen auf die Höhe von Graham Hill, Jack Brabham und Emerson Fittipaldi. Keine üble Gesellschaft.
Zurück zu David Coulthard. Der WM-Zweite von 2001 (hinter Michael Schumacher) sagt über den Niederlande-GP: «Das war genau so ein Rennen, das meine Liebe zur Formel 1 weiter stärkt. Wir haben einen spannenden Grand Prix erlebt und einen Piloten, der eins mit dem Auto und eins mit seiner Mannschaft gewesen ist.»
Bereits wird unter Fans und Fachleuten darüber spekuliert, ob die Norris-Siege vom Hungaroring und von Zandvoort der Grundstein zu einer WM-Aufholjagd sei wie sie 2025 Max Verstappen gezeigt hat.
Norris selber meint dazu: «Ich denke nicht an die WM. Ich denke nur ans nächste Rennen und daran, wie ich das bestmögliche Ergebnis erringen kann.»
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