Ein IndyCar auf dem Formel-1-Kurs von Indianapolis!
Ungewöhnlicher Test im berühmtesten Nudeltopf der Welt: IndyCar-Fahrer Graham Rahal fährt am 4. September auf jenem Kurs, wo 2000 bis 2007 die Formel 1 fuhr.
Die Betreiber des Indianapolis Motor Speedway wollen auf ihrer Rennstrecke mehr Rennen durchführen: derzeit finden neben dem legendären Indy 500 für IndyCars und dem Brickyard 400 für die gewaltigen NASCAR-Tourer noch MotoGP-Veranstaltungen und Grand-Am-Rennen statt. Nun lassen die IMS-Betreiber Graham Rahal (Sohn der Indy-Legende Bobby Rahal) auf jenem Kurs testen, der von 2000 bis 2007 der Formel 1 vorbehalten war, eine Mischung also aus Oval und Innenraum.
Was kaum jemand weiss: eine Premiere ist das nicht! Im Herbst 2011 testete der später tödlich verunfallte Engländer Dan Wheldon auf dieser Pistenvariante ebenfalls einen IndyCar-Dallara.
Eine Umfrage von IMS zeigt: Die Fans könnten durchaus Geschmack an mehr Racing finden, auch Nachtrennen werden geprüft.
Rahal junior sagt: "Ich bin mit den Indy-Lights auf dem Innenkurs gefahren, aber mit dem IndyCar wird das ein ganz anderes Paar Schuhe."
Ob und in welcher Art mehr Rennen stattfinden, ist noch nicht entschieden.
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