Nachwuchs am Steuer! Browning & Fornaroli übernehmen in Barcelona im FP1
Jugend forscht! In Barcelona schickt Williams Nachwuchsfahrer Luke Browning ins FP1. Der Brite fährt auch in Spielberg. McLaren gibt Leonardo Fornaroli sein Debüt im Formel-1-Auto.
Doppelter Nachwuchs-Einsatz bei Williams! Das Team aus dem englischen Grove hat vor dem Formel-1-Rennen in Barcelona am Wochenende verkündet, dass ihr Nachwuchspilot Luke Browning den Formel-1-Boliden FW48 im ersten freien Training in Barcelona übernehmen wird. Doch damit noch nicht genug: Auch im Rennen zwei Wochen später in Spielberg auf dem Red Bull Ring wird der junge Brite einen Einsatz bekommen.
Damit der Nachwuchs mehr Übungszeit in Formel-1-Boliden bekommt, sind die Formel-1-Teams verpflichtet, insgesamt vier Trainingssessions pro Saison an junge Fahrer abzugeben. Als junger Fahrer zählt ein Pilot, der noch keine zwei GP-Einsätze gefahren ist. Meist werden die vier Trainings auf zwei Fahrer aufgeteilt und auf Strecken vergeben, die die Stammpiloten gut kennen. Voraussetzung auch: kein Sprintwochenende. Da gibt's ja bekanntlich nur ein Training.
Erste Ausfahrt mit 2026er-Auto für Browning
Für Browning ist es nicht der erste Ausritt im Formel-1-Auto. Bereits 2025 übernahm er zwei Trainings-Sessions. Damals in Mexiko und Bahrain. Außerdem fuhr er 2025 und 2024 für Williams in Abu Dhabi. Es wird aber Brownings erste Formel-1-Ausfahrt unter dem neuen Reglement sein, das seit der Saison 2026 gilt.
Albon macht in Barcelona 60 min Pause
Für die beiden Williams-Stammfahrer Alex Albon und Carlos Sainz bedeutet die Nachwuchsförderung, dass sie jeweils eine Session aussetzen werden. In Barcelona macht Alex Albon für Browning im FP1 Platz, Sainz bekommt bei seinem Heim-GP alle drei Trainings (auch wenn Madrid streng genommen jetzt sein Heim-GP ist, da der Spanier ja aus der Hauptstadt stammt). In Österreich auf dem Red Bull Ring setzt dann Sainz das FP1 aus.
Die Übung könnte sich für Williams nicht nur in Bezug auf die Nachwuchsförderung auszahlen: Browning ist nominell Reservefahrer von Williams. Sollte also ein Fahrer ausfallen, würde Browning einspringen. Jede Praxiserfahrung mit den neuen Autos ist also herzlich willkommen.
Browning: Kann es kaum erwarten!
Luke Browning: «Ich kann es kaum erwarten, mich zum ersten Mal hinter das Steuer des FW48 zu setzen. Dass ich in der Europa-Saison gleich zweimal die Gelegenheit habe, das Auto hautnah zu erleben, macht das Ganze noch besonderer. Ich habe hart trainiert, um mich bestmöglich vorzubereiten, damit ich das Beste aus diesen Testfahrten herausholen und dem Team bei der Planung und Vorbereitung auf die kommenden Rennwochenenden helfen kann. Ich bin allen beim Team unglaublich dankbar für ihr anhaltendes Vertrauen und ihre Unterstützung, und ich kann es kaum erwarten, auf die Strecke zu gehen.»
McLaren setzt auf Fornaroli
Auch McLaren teilt mit, dass in Barcelona ein Nachwuchsfahrer einsteigt: Leonardo Fornaroli wird am Freitag im FP1 das Auto von Lando Norris übernehmen. Für den Italiener ist es das Debüt in einem Formel-1-Auto. Er wird mit der Nummer 67 unterwegs sein – und mit der McLaren-Sonderlackierung zum 1000. GP, die auch in Barcelona auf dem Auto sein wird.
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