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Formel 1Kolumne

Fahrt doch einfach Rennen!

Die FOTA will die Show verbessern, doch eigentlich wird es schon wieder noch komplizierter.

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Normalität: Überholt wird in der Box statt aufder Strecke
Normalität: Überholt wird in der Box statt aufder Strecke
Foto: DPPI
Normalität: Überholt wird in der Box statt aufder Strecke
© DPPI

Was ist eigentlich ein Rennen? Folgt man den verschiedenen Definitionen, so kommt es auf einen Grundtenor heraus: Ein Rennen ist ein Wettkampf, bei dem derjenige der Sieger ist, der eine vorher bestimmte Distanz in der kürzesten Zeit zurücklegt.

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Mit dieser im Prinzip simplen Regel will man sich im Motorsport zumeist irgendwie nicht abfinden. Immer wieder wird versucht, die Spannung künstlich zu erhöhen. Pflichtboxenstopp heisst das Zauberwort, was vor allem dafür steht, den Wettkampf auf der Rennstrecke zu verhindern. Schliesslich ist es risikoloser, per Boxenstopp an einem Kollegen vorbeigespült zu werden, als ihn auf der letzten Rille auszubremsen.

Niemand käme auf die Idee, dass beim 100m-Lauf die Läufer an der 50m-Marke die Schuhe wechseln müssen. Niemand kommt auf die Idee, beim Abfahrtslauf in Kitzbühel die Rennläufer an der Seidlalm die Ski tauschen zu lassen, bevor sie das Rennen fortsetzen. Trotzdem haben diese Sportarten ihre Anhänger. Sind die alle zu dumm um zu verstehen, was sie verpassen würden, oder haben sie einfach nur ihre Freude daran, dem wirklich Besten zuzujubeln?

Nur im Motorsport meinen die Regelmacher, den eigentlichen Wettbewerb unterbrechen zu müssen und die Teilnehmer an die Box zu zwingen. Nun ist dies ja bereits in der Formel1 Pflicht, weil man beide Reifenmischungen im Rennen verwenden muss. Nächstes Jahr soll, wenn es nach dem Willen der FOTA geht, der beste Boxenstopp sogar mit einem Punkt in der Konstrukteurs-WM belohnt werden. Aber in einer Serie nicht verwunderlich, wo seit einigen Jahren ja nicht unbedingt der Schnellste, sondern der Leichteste des Trainings auf der Pole steht.

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Den langjährigen Freunden des Motorsports schüttelt es bei diesen Ideen. Natürlich wird es immer einige geben, die diese künstliche Show gut finden. Das sind diejenigen, denen es weniger um die Sportart geht. Die wegen Steffi und Boris Tennis geschaut haben, wegen Langer Golf, dann wegen Schumi Formel1 und sich heute wegen Nowitzki Basketball ansehen. Wie gut man mit diesem Klientel langfristig planen kann, weiss man am Hockenheimring besonders gut. Dummerweise ist es gelungen, in den goldenen Jahren alles nur auf diese "In-Zuschauer" auszurichten und es sich mit dem Stammpublikum zu verscherzen. Das fehlt heute, nicht zuletzt deshalb, weil die Show den Sport mehr und mehr übertrumpft. Und das gilt nicht nur für die Formel1.

Fahrt doch einfach wieder Rennen und haltet es einfach. Lasst den Schnellsten im Qualifying von vorne starten und nicht den Leichtesten. Das kann man sogar für diese Saison noch möglich machen. Und wenn 2010, wenn alle mit vollem Tank starten müssen, ein Fahrer dreimal zum Reifenwechsel will, soll er das tun. Wenn jemand glaubt, er kommt ohne Stopp durch, dann soll er das auch tun. Ein Boxenstopp muss ein Handicap sein, was man auf der Strecke wieder reinfahren muss. Dann muss der Kollege eben auf der Strecke das Handicap wieder ausgleichen und überholen. Es soll im Ermessen des Teams sein, wie man am Schnellsten die vorher festgelegte (und hoffentlich dann nicht verkürzte) Distanz bewältigt. Es soll nicht der Fahrer mit der besten Crew oder dem besten Rechenkünstler am Kommandostand gewinnen. Es soll der Beste auf der Strecke vorne sein. Eben wie in einem Rennen!

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