Ferrari-Teamchef Fred Vasseur: Überraschendes Urteil nach Quali-Niederlage
In allen drei freien USA-GP-Trainings war Ferrari vorne (zwei Mal Charles Leclerc, einmal Lewis Hamilton), aber aus der Pole-Position wurde wieder nichts. Lage-Einschätzung von Teamchef Fred Vasseur.
Was ist nur mit Ferrari los? Charles Leclerc Schnellster im ersten Training, Charles Leclerc Schnellster im zweiten Training, Lewis Hamilton schnellster im dritten Training – ein Durchmarsch der stolzen Scuderia.
In Q1 dann Leclerc als Zweitschnellster hinter Lando Norris, der Monegasse Schnellster in Q2, aber dann war die Luft raus: Wieder keine Pole-Position, Leclerc auf Startplatz 4, Hamilton auf P5, Ferrari und Charles seit Ungarn 2025 ohne Formel-1-Pole – mamma mia!
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur über das für die Tifosi ziemlich ernüchternde Ergebnis im Abschlusstraining: «Wir waren die Schnellsten im freien Training, und Charles hat in der Quali eine gute Runde gefahren – bis zu den letzten Kurven. Er war viel schneller als beim vorherigen Versuch, aber er hat in den letzten beiden Kurven Fehler gemacht. Es ist gelaufen, wie es gelaufen ist, wir sind nur einen halben Zehntel von der ersten Reihe entfernt.»
«Ich denke, das wird ein Grand Prix, der Chancen bietet. Wir werden etwas Mühe haben wegen des Mangels an Höchstgeschwindigkeit, aber entscheidend wird der Reifenverschleiss sein.»
Es fällt auf: Die anderen Top-Teams schaffen es oft, im entscheidenden Moment der Quali noch etwas Extra-Speed aus dem Auto zu quetschen, Ferrari hingegen nicht. Vasseur findet: «Ja, schon, aber wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren, wir müssen darauf achten, was wir leisten können. Deshalb denke ich, dass wir in den letzten Kurven – gemessen daran, was wir vorher gemacht hatten – einen Teil unserer Möglichkeiten liegen gelassen haben. Ich glaube, dass wir die Möglichkeit haben, im Rennen viel besser abzuschneiden.»
«Historisch gesehen war die Kurve 1 in Austin immer schwierig. Deshalb konzentrieren wir uns auf den Start und versuchen gut loszukommen, um in einer guten Position zur Kurve 2 zu sein. Unser Tempo war von Anfang des Wochenendes an gut, auch in den Dauerläufen.»
Mit den neuen Teilen, die Ferrari in Texas an den SF-26 gebracht hat, ist der Chef aus Frankreich zufrieden: «Das Potenzial war an diesem Wochenende da für die Pole, und ich glaube, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben. Aber man muss halt auch eine schnelle Runde zusammenzubringen. Das Potenzial war da, aber wir sollten am Samstagnachmittag auf jeden Fall besser arbeiten.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach






