Überholen im US-GP kaum möglich? McLaren-Star Oscar Piastri schlägt Alarm
Formel-1-Star Oscar Piastri hatte im Qualifying von Austin nur wenig Grund zur Freude. Der McLaren-Pilot erklärte hinterher, was ihm Sorgen bereitete und sprach fürs Rennen auch eine Warnung aus.
Letztlich reichte es nur für den siebten Platz: Oscar Piastri kam im Qualifying auf dem Circuit of the Americas nur schwerlich auf Touren und klassierte sich zunächst hinter seinem. Teamkollegen Lando Norris. Doch weil der Formel-1-Weltmeister auf dem Weg zu seiner persönlichen Bestleistung einen Ausritt unternahm, wurde ihm die Rundenzeit gestrichen. Damit fiel er hinter Piastri auf den achten Platz zurück.
Für den ehrgeizigen Rennfahrer aus Melbourne war das nur ein schwacher Trost. Auf die Bemerkung, sein Wochenende sei bisher ein Auf und Ab gewesen, erwiderte er nüchtern: «Ich weiss nicht, ob es überhaupt irgendwelche Aufs gegeben hat, aber ja, das ganze bisherige Rennwochenende war einfach sehr hart. Uns fehlt das Tempo und das wirft einige Fragezeichen auf.»
Oscar Piastri: Mit Schwierigkeiten gerechnet
«Das Auto hat das Potenzial, um schnell zu sein, es ist nur sehr schwierig zu fahren», bestätigte Piastri die ähnlich klingenden Aussagen von Norris. «Das war bisher seit der ersten Runde eine echte Herausforderung, deshalb ist es auch keine grosse Überraschung, dass wir nun da gelandet sind», fügte er gewohnt trocken an.
«Wir haben viel ausprobiert, aber nichts scheint zu funktionieren», beteuerte der 25-jährige Australier daraufhin. «Wir haben auch nicht erwartet, dass irgendwelche Änderungen, die wir vor dem Abschlusstraining vorgenommen haben, einen Riesenunterschied machen werden. Aber es war dann doch schwieriger als erwartet, eine gute Runde hinzubekommen.»
Mit Blick aufs Rennen sprach Piastri auch eine Warnung aus. «Was die Bodenwellen angeht, ist es auf weiten Teilen der Strecken tatsächlich etwas besser als in den vergangenen Jahren. Aber es gibt eine Welle in der Bremszone der ersten Kurve, die ein bisschen wie eine Motocross-Sprungschanze ist. Und die Bodenwelle eingangs der 19. Kurve ist auch nicht viel besser.»
«Im Qualifying ist das nicht so tragisch, denn man bremst hinter den Bodenwellen. Aber im Rennen wird sich der Bremspunkt genau auf die Bodenwelle verschieben, speziell, wenn du dabei bist, jemanden zu überholen. Aber wir haben mit der FIA darüber gesprochen und ich bin mir sicher, dass sie fürs nächste Jahr eine Lösung finden werden», ergänzte der neunfache GP-Sieger.
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