Yamaha schwimmen die Felle davon: China-Marken das neue Feindbild
Im kommenden Jahr wird Yamaha im Paddock der seriennahen Weltmeisterschaft viel weniger präsent sein als bisher. Dafür sorgt die chinesische Konkurrenz von ZX Moto, QJ Motor und CF Moto.
Für manche Beobachter war es erstaunlich, wie stark sich Yamaha über die Jahre in der seriennahen Weltmeisterschaft verankert hat. Die Supersport-WM glich lange einem Yamaha-Cup und auch seit Einführung der Next-Generation-Regel rüstet der japanische Hersteller die meisten Piloten aus.
Außerdem: In der 2024 etablierten WorldWCR fungierte Yamaha als Lieferant der Einheitsmotorräder – zur Wahrheit gehört aber auch, dass nur Yamaha bereit und in der Lage war, solchen Support zu leisten und sich finanziell zu beteiligen. Im Rahmen der Superbike-Wochenenden findet zudem der R3 World Cup statt (ab 2027 der R7-Cup). Mit sechs R1 (vier Werks- und zwei Kundenmotorräder) ist Yamaha auch in der Superbike-WM prominent vertreten – nur Ducati rüstet mehr Motorräder aus.
Man stelle sich vor, Yamaha würde wie einst Suzuki jegliches Motorsportengagement unvermittelt einstellen – das halbe Fahrerlager wäre verwaist!
Aber vor einem Jahr läutete das Top-Team Evan Bros mit dem Wechsel zu ZX Moto einen Umbruch ein – und holte in der Supersport-WM 2026 aus dem Stand mit Valentin Debise zwei Siege mehr als Yamaha-Weltmeister Albert Arenas. Nach dem Vize-Titel in diesem Jahr wird mit dem chinesischen Hersteller auch in Zukunft zu rechnen sein.
Der nächste Rückschlag folgte mit der Abkehr von Ten Kate Racing nach acht Jahren,
Mit Albert Arenas und Can Öncü verliert Yamaha zudem seine zwei besten diesjährigen Piloten!
In der Women’s Circuit Racing World Championship wird es 2027 gar kein Blau mehr geben:
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