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Günther Steiner: «Alles war kleiner und einfacher»
Haas-Teamchef Günther Steiner wirft einen Blick zurück auf seine Motorsport-Karriere. Der Südtiroler gesteht: «Ich weiss nicht, woher meine Leidenschaft für den Motorsport kam.»
Formel 1
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Er gehört zu den beliebtesten Teamchefs im Formel-1-Fahrerlager: Haas-Teamchef Günther Steiner, berühmt geworden durch die Schimpftiraden, die in der Netflix-Doku "Drive to Survive" zu sehen und zu hören waren, ist ein Original. Er flüchtet sich nur selten in Floskeln und sorgt mit seinem Humor immer wieder für gute Laune.
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Der 56-Jährige blickt auf eine beachtliche Karriere zurück, die er 1986 als Mechaniker in der Rallye-WM bei Mazda begann. Er arbeitete bei verschiedenen Rennställen und 2000 wurde er der Leiter der Ingenieure im Ford World Rallye Team. Ein Jahr später war er erstmals in der Formel 1 beschäftigt, bei Jaguar übernahm er den Posten des leitenden Direktors, den er bis 2003 bekleidete. Im darauffolgenden Jahr wurde Jaguar Racing von Red Bull übernommen und Steiner kehrte als technischer Betriebsleiter nach Milton Keynes zurück, allerdings nicht für lange, denn schon 2006 übernahm er als technischer Direktor die Verantwortung für den Aufbau des NASCAR-Teams von Red Bull. Es dauerte einige Jahre, bis Steiner schliesslich im April 2014 als Teamchef des US-Rennstalls Haas verkündet wurde. Die Erfahrungen, die er als Mechaniker zu Beginn seiner Karriere sammelte, waren hilfreich, wie er sich im "IONOS"-Podcast "Drive Digital Success" erinnert: "Ich würde sagen, dass es eine Hilfe ist. Ich startete vor mehr als 35 Jahren und damals war alles anders. Ich bin jetzt ein alter Mann."
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"Der Motorsport war damals anders als heute, und das war auch ein Vorteil, denn das ganze Business wuchs im Laufe der Jahre. Ich war dabei und konnte bei der Arbeit dazulernen und mich mitentwickeln. Das Ganze war noch keine so grosse Industrie wie heute. Und ich startete auch nicht in der Formel 1, sondern in der Rallye-WM. Damals war alles kleiner und einfacher, es wurde mit der Zeit komplexer und ich entwickelte mich mit", beschreibt der Chef von Mick Schumacher und Nikita Mazepin, der nicht sagen kann, wann er sich mit dem Rennsport-Virus angesteckt hat.
"Ich weiss nicht, woher meine Leidenschaft für den Motorsport kam, meine Familie war da nicht so interessiert. Da, wo ich herkomme, gibt es nur ganz wenige, wenn nicht gar keine Motorsport-Veranstaltungen. Es geht mehr ums Skifahren und andere gute Dinge. Aber ich hatte einfach eine Leidenschaft für Rennautos und bat meinen Vater, mich zu nahen Bergrennen mitzunehmen. Dort fing alles an", erzählt Steiner.
Geplante Formel-1-WM 2022 23.–25. Februar: Testfahrten Barcelona, Spanien 11.–13. März: Testfahrten Sakhir, Bahrain 20. März: Sakhir, Bahrain 27. März: Dschidda, Saudi-Arabien 10. April: Melbourne, Australien 24. April: Imola, Italien 8. Mai: Miami, USA 22. Mai: Barcelona, Spanien 29. Mai: Monte Carlo, Monaco 12. Juni: Baku, Aserbaidschan 19. Juni: Montreal, Kanada 3. Juli: Silverstone, Grossbritannien 10. Juli: Spielberg, Österreich 24. Juli: Le Castellet, Frankreich 31. Juli: Budapest, Ungarn 28. August: Spa-Francorchamps, Belgien 04. September: Zandvoort, Niederlande 11. September: Monza, Italien 25. September: Sotschi, Russland 2. Oktober: Singapur 9. Oktober: Suzuka, Japan 23. Oktober: Austin, USA 30. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko 13. November: São Paulo, Brasilien 20. November: Yas Marina, Abu Dhabi
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