Honda mit Problemen: Muss sich Fernando Alonso/Aston Martin Sorgen machen?
Das hört Aston Martin-Star Fernando Alonso vielleicht in Sorge: «Nicht alles läuft reibungslos», gibt Koji Watanabe zu, Präsident von Honda Racing. Der Japaner fragt sich, wie gut die Konkurrenz ist.
Mit Honda kehrte Red Bull Racing zum Erfolg zurück: Vier Fahrer-WM-Titel von Max Verstappen, zwei Siege in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Ende 2024 ging diese Partnerschaft zu Ende – RBR hat zusammen mit Ford einen eigenen Motor gebaut, Honda hat sich mit Aston Martin zusammengetan.
Viele Fans glauben: Mit Fernando Alonso am Lenkrad und einem neuen Auto aus der Feder des genialen Adrian Newey – da könnte Aston Martin 2026 ein grosser Sprung nach vorne gelingen.
Aber Koji Watanabe dämpft die Erwartungen. Der Präsident von Honda Racing sagte schon vor dem Jahreswechsel im japanischen Magazin Sportiva: «Nicht alles läuft reibungslos.»
Der 62-jährige Japaner vertieft: «Die Montage der neuen Motoren begann in der ersten Dezember-Woche. Die Homologation findet jedoch Ende Februar 2026 statt, daher gehe ich davon aus, dass die Entwicklung bis zur letzten Minute weitergehen wird.“
„Angesichts der Unsicherheit bezüglich der Fortschritte der Konkurrenz wissen auch wir nicht, wie nah wir unseren selbstgesteckten Zielen kommen werden. Ehrlich gesagt brauchen wir noch mehr Zeit.“
„Wir treiben die Entwicklung voran, indem wir die Leistungssteigerungen durch die Integration verschiedener Komponenten schrittweise bewerten. Manche erweisen sich als erfolgreich, andere scheitern unerwartet – es ist ein gemischtes Bild, das sich uns da bietet.“
„Ehrlich gesagt läuft nicht alles rund, und wir haben in vielen Bereichen Schwierigkeiten. Bisher ist allerdings auch nichts Unüberwindbares passiert. In dieser Situation konzentrieren wir uns auf die Verbesserung von Zuverlässigkeit und Leistung.“
„Aston Martin will Fahrzeuge bauen, die Adrians Vision widerspiegeln. Daher bestand eine unserer Aufgaben im Bereich der Antriebseinheit, herauszufinden, wie wir uns da am besten anpassen können.“
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