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Kevin Magnussen: «Das fühlt sich schlecht an»

Kevin Magnussen war in Baku nicht auf der Strecke, weil er eine Rennsperre wegen zu vieler Strafpunkte kassierte. Der Däne sprach vor seiner Rückkehr ins Formel-1-Cockpit Klartext und übte Kritik am Strafpunktesystem.

Formel 1

Im Artikel erwähnt


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Spa: FP1

FIA Formula One World Championship

17.07.2026 - 13:15

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In Baku gingen Nico Hülkenberg und Oliver Bearman für das Haas-Team auf Punktejagd, Kevin Magnussen musste zuschauen, weil er sich in Monza zwei Strafpunkte und damit eine Rennsperre eingehandelt hatte. Das Rennen verfolgte er von Zuhause aus mit – allerdings nur mit einem Auge, wie er im Fahrerlager von Singapur verriet.

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"Ich schaute mir das Rennen beim Trainieren an, aber im Grossen und Ganzen habe ich die Gelegenheit genutzt, um etwas abzuschalten und das unverhoffte freie Wochenende mit der Familie zu geniessen", sagte der Däne, und räumte ein: "Es war schon ein wenig eigenartig, dass ich nicht dabei war, aber ich habe nicht zu viel darüber nachgedacht."

Dass er nun eine weisse Weste hat und in den letzten sieben Rennen ganz befreit ans Werk gehen kann, findet Magnussen "etwas schräg". "Aber es war schon etwas ärgerlich, weil man wusste, dass alles, was man jetzt an Strafen bekommt, zu einer Rennsperre führen kann. Es ist also schön, dass es nicht mehr so ist. Allerdings habe ich auch vor der Sperre in den Duellen nie gedacht, dass ich nun etwas vorsichtiger ans Werk gehen muss, weil es eine Sperre geben könnte."

Der 31-Jährige aus Roskilde findet klare Worte, wenn es um das Strafpunkte-System geht: "Es ist keine gute Situation für die Formel 1, wenn das Rennfahren auf diese Art und Weise eingeschränkt wird. Es fühlt sich schlecht an, wenn sich der Sport, den man so liebt, auf eine Art verändert, die einem nicht gefällt. Ich persönlich liebe hartes Racing, das macht die Schönheit des Motorsports zu grossen Teilen aus. Die Duelle am Limit sind es, die über Erfolg und Misserfolg im Rennen entscheiden. Und im Moment fühlt es sich an, als würden lächerliche Dinge bestraft. Als Formel-1-Fan würde ich gerne sehen, dass der Sport diesbezüglich wieder etwas offener wird."

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Und Magnussen betonte: "Es ist schwierig für mich zu sagen, was das Richtige ist, aber ich bin in der IndyCar-Serie gefahren, und ich habe mir deren Rennen auch im Fernsehen angeschaut. Ich finde, sie bekommen das gut hin. Die haben fantastisches Racing, und gehen respektvoll miteinander um. Ihnen wird die Verantwortung überlassen, und das funktioniert."

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Spa: FP1

FIA Formula One World Championship

17.07.2026 - 13:15

"Das Racing muss hart sein. Diese Autos gehen auf die Strecke und man weiss, dass sie beschädigt werden können, und ein Fahrer, der sein Auto beschädigt, wird automatisch bestraft. Ich denke, das Einzige, was anders ist in F1, sind die Strecken, die sind nicht gut für gutes Racing. Ich habe fast alle meine Strafpunkte für das Missachten der Streckengrenzen bekommen. Und letztlich ist das doch irgendwie dumm, wenn man wegen einigen Zentimetern eine Sperre kassiert. Das ist nicht der Sport, den ich liebe."

Aserbaidschan-GP, Baku City Circuit

01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:32,58,007 h

02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +10,910 sec

03. George Russell (GB), Mercedes, +31,328

04. Lando Norris (GB), McLaren, +36,143

05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1:17,098 min

06. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1:25,468

07. Alex Albon (T), Williams, +1 Runde, +1:27,396

08. Franco Colapinto (RA), Williams, +1:29,541

09. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +1:32,401

10. Oliver Bearman (GB), Haas, +1:33,127

11. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1:33,465

12. Pierre Gasly (F), Alpine, +1:57,189

13. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, +2:26,907

14. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, +2:28,841

15. Esteban Ocon (F), Alpine, +1 Runde

16. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, +1 Runde

Out

Carlos Sainz (E), Ferrari, Crash

Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, Crash

Lance Stroll (CDN), Aston Martin, Bremsen

Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, Crash

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WM-Stand (nach 17 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints)

Fahrer

01. Verstappen 313 Punkte

02. Norris 254

03. Leclerc 235

04. Piastri 222

05. Sainz 184

06. Hamilton 166

07. Russell 143

08. Pérez 143

09. Alonso 58

10. Stroll 24

11. Hülkenberg 22

12. Tsunoda 22

13. Albon 12

14. Ricciardo 12

15. Gasly 8

16. Oliver Bearman (GB) 7

17. Magnussen 6

18. Ocon 5

19. Colapinto 4

20. Zhou 0

21. Sargeant 0

22. Bottas 0

Konstrukteurspokal

02. McLaren 476 Punkte

01. Red Bull Racing 456

03. Ferrari 425

04. Mercedes 309

05. Aston Martin 82

06. Racing Bulls 34

07. Haas 29

09. Williams 16

08. Alpine 13

10. Sauber 0

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179

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

154

3

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

147

4

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

108

5

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

97

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

82

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

76

8

Isack Hadjar

Oracle Red Bull Racing

52

9

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

42

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

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