Max Verstappen: Wunsch vor GP abgelehnt, Teamchef Laurent Mekies sagt wieso
Weltmeister Max Verstappen kämpfte in der Silverstone-Quali mit Motor- und Handlings-Problemen. Er wollte daher ein frisches Triebwerk und die Abstimmung umkrempeln. Das Team lehnte ab. Wieso?
Der 71-fache GP-Sieger Max Verstappen liess vor dem Start zum atemberaubenden Grossbritannien-GP wissen: Wenn es nach ihm gegangen wäre, dann hätte er den Rennklassiker von Silverstone mit einer frischen Antriebseinheit begonnen. Und mit einer anderen Abstimmung.
Nach einer enttäuschenden GP-Quali in England – wegen Problemen mit dem Motor und dem Set-up – regte der 28-jährige Niederländer an, die Kröte einer Strafversetzung zu schlucken, um für den Grand Prix konkurrenzfähiger zu sein. «Wenn es nach mir gegangen wäre, so hätte ich das Rennen aus der Boxengasse aufgenommen.»
Aber Red Bull Racing lehnte das ab. RBR-Teamchef Laurent Mekies nahm nach dem Rennen (Crash von Max nach Heckflügel-Defekt) dazu Stellung, wieso nicht auf den Plan von Verstappen eingangenen wurde.
Der 49-jährige Franzose sagt: «Nach dem Qualifying war klar, dass Max mit der Balance des Autos gelinde gesagt unzufrieden war. Das Ändern des Set-ups hätte allerdings bedeutet, aus der Boxengasse starten zu müssen.»
«Obwohl wir wussten, dass es für Max nicht angenehm sein würde, mit einer unvollkommenen Balance ins Rennen zu gehen, waren wir dennoch der Meinung, dass uns das ein besseres Ergebnis bringen würde als aus der Boxengasse zu starten.»
«Natürlich haben wir das mit Max besprochen, und ich akzeptiere vollkommen, dass er anders darüber denkt – er fährt schliesslich das Auto. Doch ich glaube nicht, dass wir bis auf Rang 3 vorgedrungen wären nach einem Start aus der Boxengasse, auch nicht mit einer vielleicht besseren Rennwagen-Balance.»
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