Die Pole zum Japan-GP verpassten Charles Leclerc und Carlos Sainz zwar. Ferrari-Sportchef Laurent Mekies war nach dem Qualifying auf dem Suzuka-Rundkurs trotzdem voll des Lobes für seine Fahrer.
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Am Ende trennte Charles Leclerc nur eine Hundertstelsekunde von der Pole-Zeit von Max Verstappen, auch sein Ferrari-Teamkollege Carlos Sainz kam bis auf eine halbe Zehntel an die Bestmarke des Titelverteidigers aus dem Red Bull Racing Team heran. Dennoch hielt sich der Frust bei den Roten in Grenzen.
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"Es war ein extrem hart umkämpftes Qualifying. Wir haben die Pole-Position nur um eine Hundertstelsekunde mit Charles und eine halbe Zehntel mit Carlos verpasst. Das ist schade, denn wir wissen, dass die Pole auf dieser Strecke sehr wichtig ist", räumte Laurent Mekies nach der Zeitenjagd zwar ein. "Dennoch gab es heute viel für uns, das gut war. Denn unsere beiden Fahrer waren sehr konkurrenzfähig. Zusammen mit Max waren sie auf einer Strecke, die alle Arten von Kurven aufweist, eine Klasse für sich, und das sagt viel über die Qualität des Ferrari aus", betonte der Sportchef des ältesten GP-Rennstalls der Welt.
"Wir können also mit der Leistung des F1-75 zufrieden sein, und ausserdem konnten wir mit beiden Fahrern in Q2 einen Satz der weichen Reifen fürs Rennen sparen. Das ist ein Zeichen dafür, dass sich all die Arbeit, die wir in den letzten Monaten in Maranello geleistet haben, auszahlt, und deshalb geht ein grosses Dankeschön an alle im Werk", betonte Mekies daraufhin.
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Und der Franzose ergänzte: "Am Trainingsfreitag war die Strecke nass, so dass wir im dritten Training bei Null anfangen mussten. Unsere beiden Fahrer haben perfekt mit dem Team zusammengearbeitet und waren in der Lage, sofort einen Rhythmus zu finden. Sie drehten einige solide Runden und konnten sich im Laufe des Qualifyings bis zum Schluss verbessern."
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Mit Blick auf das 18. Kräftemessen der Saison kommentierte Mekies: "Uns erwartet ein sehr langes Rennen, bei dem viele Aspekte eine Rolle spielen werden, angefangen beim Wetter. Wir werden nun alle Daten auswerten und uns auf alle möglichen Szenarien vorbereiten. Max wird wie immer superschnell sein, aber wir werden unser Bestes geben und versuchen, ihm von der ersten Runde an die Stirn zu bieten."
Qualifying, Japan 01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:29,304 min 02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:29,314 03. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:29,361 04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:29,709 05. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:30,165 06. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:30,261 07. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:30,322 08. George Russell (GB), Mercedes, 1:30,389 09. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, 1:30,554 10. Lando Norris (GB), McLaren, 1:31,003 11. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:30,659 12. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:30,709 13. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:30,808 14. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, 1:30,953 15. Mick Schumacher (D), Haas, 1:31,439 16. Alex Albon (T), Williams, 1:31,311 17. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:31,322 18. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:31,352 19. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:31,419 20. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 1:31,511
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