Lewis Hamilton (Ferrari) wehrt sich gegen Gerücht: «Da ist dieses Gerede»
Im zweiten Jahr bei Ferrari ist der siebenfache F1-Champion Lewis Hamilton auf die GP-Siegerstrasse zurückgekehrt. Viele Experten glauben, den Grund für die Krise 2025 zu kennen. Hamilton dementiert.
Die erste Saison mit Ferrari war eine Klatsche: Lewis Hamilton konnte keinen einzigen GP-Podestplatz einfahren, geschweige denn einen Grand Prix gewinnen, er wurde von seinem Stallgefährten Charles Leclerc in den Schatten gestellt und lediglich WM-Sechster, nie war er in 19 Jahren Formel 1 weiter hinten!
Ganz anders 2026: Hamilton hat zur alten Form zurückgefunden, gewann in Barcelona seinen 106. Grand Prix und liegt in der WM-Zwischenwertung auf Rang 2 hinter Kimi Antonelli.
Experten wie die Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, Damon Hill oder Jacques Villeneuve haben im vergangenen Jahr thematisiert: Nicht nur, dass Hamilton Probleme gehabt habe, mit der Kultur bei Ferrari zurecht zu kommen, er sei auch mit der Flügelwagen-Generation nicht klargekommen.
Als Beweis führten die Fachleute an, dass Lewis in der vierjährigen Wing Car-Ära von Anfang 2022 bis Ende 2025 nur zwei Rennen gewinnen konnte, Silverstone 2024 und Belgien 2024, wobei der Sieg in Spa ein geschenkter war – George Russell flitzte als Erster über die Ziellinie, wurde aber wegen untergewichtigen Fahrzeugs disqualifiziert.
2026 begann eine neue Epoche in der Königsklasse, mit leichteren, wendigeren Fahrzeugen, und auf einmal ist Hamilton wieder ganz der Alte. Aber der 41-jährige Engländer dementiert, dass sein frischer Speed an der Art Rennwagen liege.
«Die Rennen, die ich mit der vorherigen Autogeneration gewonnen habe, bin ich genauso gefahren wie heute. Da ist all dieses Gerede, dass mir diese Generation nicht lag, aber so einfach ist das nicht.»
«Die heutigen Autos sind einfach etwas einfacher zu handhaben, verzeihen eher einen Fahrfehler und sind leichter. Sie springen nicht so stark. Die Kraftentfaltung erfordert viel Arbeit im Einklang mit den Ingenieuren.»
«Früher ging es nur um die Fahrbarkeit, heute geht es bei der Fahrbarkeit darum, wie die Kraft einsetzt. Man muss das ständig anpassen und verstehen, dass man durch Halbgas, Gaswegnahme, Vollgas oder 10 % Gaswegnahme einen Einfluss hat. Die Kraftentfaltung ändert sich während der Runde mehrfach. Dieses Verständnis ist also noch wichtiger als früher.»
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