Lewis Hamilton in Topform: So kam das Ferrari-Ass wieder in die Erfolgsspur
Lewis Hamilton hat nach einer schwierigen ersten Ferrari-Saison wieder zur alten Topform zurückgefunden. Das hat vor allem mit einem Faktor zu tun, sagt sein früherer Teamkollege Jenson Button.
Die aktuelle Saison läuft für Lewis Hamilton sehr viel besser als noch das vergangene Jahr, in dem er erstmals mit dem Ferrari-Team auf Punktejagd gegangen ist. Nachdem er 2025 ohne GP-Podestplatz geblieben ist und die Saison als Gesamtsechster abgeschlossen hat, ist er in diesem Jahr nach neun WM-Runden Gesamtdritter.
Sein Rückstand auf WM-Leader Kimi Antonelli ist nach dem zweiten Rang im Silverstone-Sprint und dem dritten Platz im anschliessenden GP von Grossbritannien auf 32 Punkte geschrumpft. Deshalb wird der siebenfache Weltmeister auch wieder als ernstzunehmender WM-Kandidat gehandelt. Und die Fachwelt diskutiert über die Gründe für die starke Form, die der Rekord-GP-Sieger an den Tag legt.
GP-Veteran Jenson Button ist sich sicher, den Hauptgrund für die starken Auftritte seines früheren Teamkollegen zu kennen. Nicht der Umstand, dass sich Hamilton mit dem Ferrari-Team und dessen Arbeitsweise vertraut machen konnte, sei der Grund für die Kehrtwende bei der Leistung. Vielmehr passe die neue Fahrzeuggeneration besser zum Fahrstil des Briten, ist sich der Weltmeister von 2009 sicher.
Im Rahmen der «Sky Sports F1 Show» erklärt Button zwar: «Ich bin mir sicher, dass sie sich im Winter die Zeit genommen haben, um zusammenzusitzen und zu besprechen, was für ihn funktioniert hat, und was nicht so gut geklappt hat. Im ersten Jahr ist es immer schwierig.» Und bei Mercedes habe Hamilton mit Peter «Bono» Bonnington einen Renningenieur an seiner Seite gehabt, der ihm sehr nahe gestanden ist. «Es dauert also eine gewisse Zeit, bis man sich eingewöhnt hat.»
Gleichzeitig stellt der 15-fache GP-Sieger klar: «Das hat sicher auch eine Rolle gespielt, aber ich denke, dass der grösste Faktor das Auto ist. Das passt einfach besser zu seinem Fahrstil. In meinen Augen ist das viel wichtiger als die Eingewöhnung an ein neues Arbeitsumfeld.» Schliesslich habe sich Hamilton in den letzten Mercedes-Jahren auch nicht in Bestform präsentiert. «Er hat nicht mehr wie früher im Qualifying-Duell gegen seinen Teamkollegen dominiert, George Russell war ziemlich oft der Schnellere. Deshalb glaube ich, dass das Fahrzeug eine grössere Rolle spielt. Wir haben jetzt wieder Rennautos, die natürlicher sind, es ist ein normaleres Formel-1-Auto, und das gefällt ihm.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach




