McLaren-Star Oscar Piastri im Japan-GP: Keine Podest-Chance gegen Ferrari?
Auf dem Suzuka Circuit war Oscar Piastri im Qualifying deutlich schneller als das Ferrari-Duo unterwegs. Dennoch zweifelt McLaren-Teamchef Andrea Stella, dass er eine Chance auf einen Podestplatz hat.
Oscar Piastri kann es kaum erwarten, in den Grand Prix von Japan zu starten. Denn bisher hatte der Australier keine Gelegenheit, eine GP-Runde zu drehen. Beim Saisonauftakt auf der heimischen Strecke von Melbourne flog er auf dem Weg zur Startaufstellung ab. In China sorgte die Elektronik der Antriebseinheit dafür, dass er nicht zum GP antreten konnte.
Die fehlende Erfahrung sorge nicht zwangsläufig für einen Rückstand, ist er sich sicher. «Du kannst aber nicht wissen, was du nicht weisst. Allerdings habe ich versucht, so viel wie möglich beim Zuschauen und in den Trainings zu lernen. Und es gab einige interessante Momente, so habe ich gestern etwa ein Auto in der ersten Degner-Kurve überholt, und das fühlte sich anders an. Aber du lernst immer dazu und ich denke, letztlich wird das Tempo entscheiden, wie das Ergebnis aussehen wird», erklärte der 24-Jährige.
Das Qualifying habe er ziemlich gut umgesetzt, fügte Piastri an. «Meine letzte Q3-Runde war nicht sauber, aber abgesehen davon haben wir das ganz gut hinbekommen. Ich wusste nach dem dritten Training ziemlich genau, was ich brauchte, und das Team hat einen super Job gemacht und das auch so hinbekommen.»
McLaren-Teamchef Andrea Stella zweifelt an Podest-Chance
McLaren-Teamchef Andrea Stella bleibt dennoch vorsichtig, wenn es um die Podest-Chancen von Piastri geht. Er verweist auf den Speed von Ferrari – obwohl sein Schützling im Abschlusstraining deutlich schneller als die roten Gegner war. «Ferrari hat gezeigt, dass sie beim Renntempo zulegen konnten. Ich wäre positiv überrascht, wenn wir es mit ihnen im Kampf ums Podium aufnehmen können», sagte der Italiener.
«Wir haben aber im Laufe des Wochenendes Fortschritte gemacht, und im Rennen kann alles passieren. Wir werden alles geben, aber wir wissen, dass wir unser Auto verbessern müssen und in erster Linie Upgrades auf die Strecke bringen müssen. Das ist der Plan für das kommende Rennen. Danach können wir etwas regelmässiger um einen Podestplatz kämpfen», fügte der Ingenieur an.
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