Mexiko-GP auf 2200 Metern Höhe: Herausforderung für die neuen Motoren?
Am Wochenende fährt die Formel 1 in Mexiko-Stadt – zum ersten Mal mit den neuen Motoren. Wie wird sich die dünne Höhenluft auf die Antriebseinheiten auswirken? Und was ist die größte Herausforderung?
Der Große Preis von Mexiko in der Formel 1 ist jedes Jahr eine besondere Herausforderung. Der Circuito Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt liegt auf gut 2200 Metern über dem Meeresspiegel. Die Luft ist dünn. Das ist macht das Rennen nicht nur für die Fahrer anstrengend, sondern ist auch eine Herausforderung für die Boliden.
Mexiko-City für F1-Motoren herausfordernd
Shintaro Orihara, Trackside General Manager und Chefingenieur von Motorenhersteller Honda (die Aston Martin beliefern) erklärt: «Mexiko-Stadt ist die höchstgelegene Rennstrecke im F1-Kalender. Daher ist sie natürlich auch für die Antriebseinheit eine große Herausforderung. In dieser Höhe nimmt die Luftdichte ab. Um denselben Luftstrom wie auf Meereshöhe zu erzielen, muss der Turbolader stärker arbeiten. In Mexiko kommt es daher darauf an, wie stark wir den Turbolader auslasten können und wie nah an den Bedingungen auf Meereshöhe wir den Motor betreiben können.»
Es ist die erste Reise in solche Höhen mit dem neuen Motorenreglement, das seit der Saison 2026 gilt. Entsprechend groß sind die Fragezeichen. Orihara: «Da es in diesem Jahr keine MGU-H-Unterstützung gibt, wird der Turbolader stärker beansprucht. Angesichts der neuen Vorschriften in diesem Jahr ist es schwierig, die Situation vollständig einzuschätzen, bevor wir tatsächlich auf der Strecke fahren. Daher ist es während des freien Trainings von größter Bedeutung, sich an die besonderen Bedingungen in Mexiko anzupassen.»
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