Ferrari-Nachwuchsfahrer Mick Schumacher zeigt im freien Training zum Formel-2-Training von Sotschi eine mässige Leistung: Platz 8. Die schnellste Zeit auf dem Olympia-Gelände erzielt Luca Ghiotto.
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Der Mehrkampf um den Formel-2-Titel spitzt sich zu: Noch sind sechs Rennen zu fahren, zwei in Sotschi, vier in Bahrain. Ferrari hat das Luxusproblem, drei Titelanwärter zu beschäftigen – Mick Schumacher als Tabellenführer mit 161 Punkten, den Engländer Callum Ilott mit 153 Zählern, der St. Petersburger Robert Shwartzman ist im Zwischenklassement Vierter mit 140 Punkten, hinter dem Dänen Christian Lundgaard aus dem Renault-Nachwuchsprogramm mit 145 Punkten.
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Zur Erinnerung: Ein Formel-2-Champion darf nach seinem Titel nicht mehr in dieser Kategorie antreten. Wer immer also von den Ferrari-Junioren den Titel holt, muss von den Italiener in der Formel 1 platziert werden, alles Andere wäre ein Versagen des Programms. Mick Schumacher soll schon am 9. Oktober im freien Training zum Eifel-GP auf dem Nürburgring für Alfa Romeo zum Einsatz kommen. Sein Weg in die Königsklasse ist programmiert. Mick Schumacher hat sich in den jüngsten zehn Rennen nie schlechter als auf Rang 7 platziert, er stand sechs Mal auf dem Podest, in Monza hat er sein erstes Hauptrennen in der Formel 2 gewonnen (2019 siegte er im Sprint auf dem Hungaroring). Das ergab 130 zusätzliche Punkte. In der gleichen Zeitspanne konnte Ilott nur 80 Zähler sammeln, Shwartzman sogar nur 59. Auf heimischem Boden wollte Robert die Wende erzwingen, und Basis dazu war das freie Training der Formel 2 auf dem Olympia-Gelände.
Änderung im Formel-2-Feld vor dem Rennen in Russland: Honda-Junior Nobuharu Matsushita hat MP Motorsport verlassen, seinen Platz im niederländischen Team schnappte sich Ferrari-Junior Giuliano Alesi, der zuvor bei HWA in der Saison 2020 nur acht Punkte sammeln konnte. Bei HWA hat für Alesi der englische Formel-3-Fahrer Jake Hughes übernommen. Shwartzman zeigte in der letzten Kurve einen harmlosen Dreher, die Reifen zu wenig auf Temperatur. Auch Mick Schumacher war kurz neben der Bahn, konnte seinen Prema-Renner aber in letzter Sekunde abfangen. Die Fahrer taten sich schwer mit dem glatten Asphalt und der kniffligen Aufwärmphase der mittelharten Pirelli-Reifen. Stand nach 15 Minuten: Routinier Luca Ghiotto vor Red Bull-Junior Jehan Daruvala, dem Moskauer Nikita Mazepin, Ilott, Lundgaard, dem Neuseeländer Marcus Armstrong (auch er aus dem Ferrari-Nachwuchsprogramm) und Schumacher. Mick Schumacher dann nochmals neben der Bahn: Beide Prema-Piloten kämpften mit einem noch zu wenig ausbalancierten Fahrzeug, Mick nach dreissig Minuten nur Neunter, Shwartzman gar lediglich auf Rang 16. Kurz darauf rückte der Japaner Yuki Tsunoda auf Rang 2 vor, dann gelbe Flaggen: Tsunodas Landsmann Marino Satos Wagen blieb am Ausgang von Kurve 2 stehen – virtuelle Safety-Car-Phase. Das Training endete mit einer roten Flagge: Dreher von Luca Ghiotto.
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Damit also Ghiotto vor Tsunoda und Daruvala, dann Lundgaard, Mick Schumacher nach Problemen mit der Abstimmung nur auf dem achten Platz, Robert Shwartzman Zwölfter, Callum Ilott auf Rang 5.
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