Monaco-GP: Neue Streckenführung verkürzt Runde
Die kürzeste Formel-1-Strecke im WM-Kalender ist weiter geschrumpft: Eine neue Streckenführung verkürzt die Hatz durch die Leitplanken von Monte Carlo um drei Meter.
Erinnern Sie sich noch an den Crash von Pastor Maldonado und Max Chilton im Monaco-GP 2013, der eine Unterbrechung des Rennens zur Folge hatte, weil sich der TecPro-Prallschutz bei der Tabac-Kurve gelöst hatte und die Strecke blockierte? Genau deshalb wurde auf dieses Jahr hin die Streckenführung in der entsprechenden Passage verändert.
Neu führt die Piste nach der Tabac-Kurve 2,5 Meter näher am Hafen vorbei in die Schwimmbad-Schikane. Und das verkürzt die kürzeste Strecke im WM-Kalender um drei Meter auf 3,337 km, der GP wird aber weiterhin über 78 Rennrunden bzw. 260,286 km ausgetragen. Alle anderen GP-Distanzen betragen rund 305 km.
Auch die Streckenbegrenzung in der Kurve 15 (der Rechtskurve in der Schwimmbad-Schikane) wurde auch verschoben, um den Fahrern eine bessere Sicht in die Kurve zu ermöglichen. Auch wurde über die Hälfte der Strecke neu asphaltiert, darunter auch die Start-Ziel-Passage, der Tunnel-Eingang, die Schwimmbad-Schikane und die Boxengasse.
Aufmerksamen Beobachtern dürfte auch auffallen, dass die Piloten nun eine stattliche Baustelle auf dem Gelände des Hotel de Paris passieren. Das altehrwürdige Haus wird komplett renoviert, die Fassade soll aber weitgehend unverändert bleiben.
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