MotoGP-Star Valentino Rossi über WM-Leader Kimi Antonelli: «Sehr speziell»
Mit Mercedes-Talent Kimi Antonelli steht ein Italiener an der Spitze der WM-Tabelle – sehr zur Freude der Tifosi. Auch MotoGP-Legende Valentino Rossi hält grosse Stücke auf den jungen Ausnahmekönner.
Mit seinen Auftritten in diesem Jahr begeistert Kimi Antonelli nicht nur die Teammitglieder von Mercedes, die Konkurrenz und die WM-Berichterstatter. Der Teenager, der sich mit einem Vorsprung von 50 Punkten auf Rekord-GP-Sieger Lewis Hamilton als WM-Leader in die Sommerpause verabschiedete, hat auch schon viele Fan-Herzen gewonnen
Besonders in seiner Heimat Italien sorgt der sympathische Lockenkopf für eine grosse Formel-1-Begeisterung, wie auch MotoGP-Legende Valentino Rossi weiss. Der neunfache Weltmeister gerät ins Schwärmen, wenn es um seinen jungen Landsmann geht. So erklärte er gegenüber «Sky Sports F1» etwa: «Ferrari ist in Italien eine Religion, wie man sich vorstellen kann. Und natürlich sind die Italiener glücklich, wenn Ferrari gewinnt. Ich bin aber eher ein Fan der Fahrer.»
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«Ich verfolge mit, was Lando Norris macht, was Lewis Hamilton macht, ich interessiere mich für die Fahrer. Es spielt für mich deshalb keine grosse Rolle, ob jemand für McLaren oder Ferrari fährt. Und natürlich drücke ich jetzt auch Kimi Antonelli die Daumen. Er ist ein Riesentalent, er ist unglaublich schnell und in Italien hatten wir in den letzten 70 Jahren keinen Fahrer, der die WM für sich entscheiden kann. Das ist also sehr speziell», erklärt der 47-Jährige.
Antonelli wäre der erste italienische Formel-1-Weltmeister seit Alberto Ascari, der sich sowohl 1952 als auch 1953 gegen den Rest des GP-Feldes durchsetzen konnte. Der letzte italienische GP-Sieger vor Antonelli, der bereits sechs Grands Prix für sich entscheiden konnte, ist Giancarlo Fisichella. Der Römer gewann in seiner langen GP-Karriere zwischen 1996 und 2009 insgesamt drei GP, zuletzt setzte er sich 2006 in Malaysia durch.
Auf dem Rundkurs von Sepang wird auch Kimi Antonelli in diesem Jahr Gas geben, denn die 5,543 km lange Strecke wurde als Ersatz-Austragungsort für den Bahrain-GP bestimmt, der wegen des Krieges im Nahen Osten nicht durchgeführt werden konnte.
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