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Teamchef Toto Wolff zu WM-Duell der Mercedes-Asse: «Das lasse ich nicht zu»

Wie sich ein erbitterter WM-Fight zwischen Teamkollegen auswirkt, weiss Toto Wolff nur zu gut. Deshalb will er dafür sorgen, dass das Duell zwischen Kimi Antonelli und George Russell nicht eskaliert.

Formel 1

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Dass ein teaminternes WM-Duell aus Freunden Feinde machen kann, bewiesen Lewis Hamilton und Nico Rosberg während ihrer gemeinsamen Zeit bei Mercedes. Besonders in der Saison 2016, in der sich Rosberg letztlich durchsetzte, bekriegten sich die beiden Stallgefährten bis ans Limit – und manchmal auch darüber hinaus.

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Einer, der das aus der ersten Reihe mitverfolgen musste, war Teamchef Toto Wolff. Der Wiener liess nichts unversucht, um das Duell seiner Schützlinge in geordnete Bahnen zu lenken. Mit mässigem Erfolg, das Duo kam sich mehr als einmal zu nahe. Und auf das Team wirkte sich der erbitterte Kampf um die WM-Krone nicht positiv aus.

Deshalb will Wolff auch um jeden Preis vermeiden, dass es in diesem Jahr zwischen Kimi Antonelli und George Russell zu einer ähnlichen Situation kommt. Der Italiener führt die WM mit komfortablem Vorsprung an, sein erster Verfolger ist sein Vorgänger Lewis Hamilton, der mittlerweile für Ferrari auf Punktejagd geht. Den siebenfache Weltmeister trennen 50 Punkte vom Teenager an der Spitze. Russell folgt auf dem dritten WM-Rang, ihm fehlen 59 Punkte auf seinen Teamkollegen.

Fahrer-Tausch nicht ausgeschlossen

Das Duo hat sich bisher einige enge Rad-an-Rad-Duelle geliefert, bisher aber keine grossen Dummheiten geleistet. Auf die Frage der Kollegen von «RacingNews365.com», ob er eine Wiederholung der Szenen des WM-Fights von Hamilton und Rosberg befürchte, findet Wolff denn auch eine klare Antwort: «Das lasse ich nicht zu.»

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«So etwas werde ich nicht noch einmal erleben. Das wird dem Team nie wieder passieren. So einfach ist das. Wenn es sein muss, dann wechsle ich einen Fahrer aus», stellt der 54-jährige Österreicher klar. Er ist sich sicher, dass Russell wieder zur alten Form finden kann. «In Montreal führte er das Rennen an, bevor er ausfiel. DAs hätte ihm einen weiteren Sieg gebracht und hätte ihn auch mental in eine bessere Lage für die darauffolgenden Rennen versetzt.»

«Man muss fairerweise auch sagen, dass wir ein Problem mit der Antriebseinheit in seinem Auto hatten, das wir lange nicht entdeckt haben. Das kostete mindestens zwei Zehntel. Und natürlich war der Druck, der auf George lastete, auch gross, denn er wurde anfangs als klarer Favorit gehandelt. Kimi hatte ihm vergangenen Jahr nein Rennen in Folge nicht gepunktet, in dieser Saison ist er sehr gut. Und plötzlich ändern sich die Erwartungen, und du bist im Hintertreffen. Aber wenn es einen Fahrer gibt, der damit umgehen kann, dann ist es George, denn er ist ein zäher Kerl. Die Besten können das Blatt wenden, deshalb glaube ich auch zweifelsohne daran, dass er das schaffen kann», betont Wolff mit Blick auf den Briten.

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Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

219

2

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

169

3

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

160

4

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

138

5

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

128

6

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