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Manthey-Duo Bachler/Preining in Amerika: Mit bester Laune
Während Klaus Bachler ein IMSA-Routinier ist, ist Thomas Preining in Amerika eher noch ein Lernender. Aber gerade für den Linzer sind die Einsätze im Endurance Cup eine willkommene Abwechslung.
«Die IMSA ist eine komplett andere Art des Motorsports. Für den Endurance Cup musst du dich als DTM-Fahrer schon umstellen. Da geht es auch um das Spritmanagement, du hast Teamkollegen und längere Distanzen. Gut, das kenne ich auch aus der GT World Challenge, aber mir taugt das Umfeld in der IMSA», sagt Preining.
Ob er nach dem Frust von Nürnberg mit dem Sieg und dem dritten Platz in Oschersleben doch wieder Freude an der DTM habe? Preining gibt zu: «Klar, wenn du gewinnst, macht es immer Spaß. Aber es ist alles sehr inkonstant. Wenn du wie wir zu jenen gehörst, die sich Chancen auf die Meisterschaft ausrechnen, und dann mehrmals außerhalb der Top Ten herumfahren, ist das schon sehr frustrierend. Wenn es für alle gleich wäre, wäre es ja zu verkraften, aber wenn andere öfters zwei Autos aufs Podium bringen, wird es langweilig.» Immerhin: In den sechs restlichen DTM-Rennen ist noch alles drinnen, auch für den Meister von 2023. Was seine sportliche Zukunft betrifft, gibt es noch keine neue Entwicklung. Preining, dessen Porsche-Vertrag heuer ausläuft, sagt: «Man muss alle Möglichkeiten abwägen. Die DTM hatte für mich immer Priorität, ich fühlte mich immer wohl.»
Manthey-Kollege Bachler hat die Einsätze in den USA immer gemocht. «Road America ist eine der coolsten Strecken.» Für Sonntag erwartet er «ein Endurance-Rennen mit extremer Spannung. Die Prototypen können hier nicht so leicht an den GT-Autos vorbei, sie können dabei viel verlieren. Es wird auch abseits der Ideallinie viel Schmutz auf der Piste sein. Ich denke, wir werden Sonntag viel Action erleben.»
Zur Lage in der Meisterschaft vor den letzten beiden Langstrecken-Rennen meint der Steirer: «In dieser Saison war sicherlich der Sieg in Sebring ein Highlight. Leider fielen wir in Watkins Glen aus, das hätte ein sehr gutes Resultat werden können. Daher ist die Chance auf den Gewinn des Endurance Cups gering, aber wir werden hier und in Road Atlanta alles versuchen.»
Nachsatz Bachler: «Mit einem Landsmann in einem Topteam zu fahren, macht die Sache noch toller.»
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