Nach Kritik von Verstappen, Norris & Co.: FIA reagiert für Japan-Quali!
Die Regelhüter des Autosport-Weltverbands FIA korrigieren nach beim Energie-Management der Motoren. Damit soll dem Tempoverlust durch das so genannte Superclipping entgegengewirkt werden.
Die Weltmeister Max Verstappen und Lando Norris machen aus ihrer Abneigung für das neue Formel-1-Reglement kein Geheimnis. Und auch der vierfache GP-Sieger Carlos Sainz hat nicht mit Kritik gespart.
Der WM-Fünfte von 2021, 2022 und 2024 hat am Shanghai International Circuit festgehalten: «Wir verkaufen etwas, von dem wir wissen – es ist nicht richtig.»
Zahlreiche Fahrer sind nicht damit einverstanden, wie dominant das Energie-Management geworden ist, samt jenes Phänomens, das im Formel-1-Jargon «superclipping» genannt wird und zum neuen Reizwort geworden ist – wenn einem Fahrer am Ende einer Geraden Energie aufnimmt. Das führt dazu, dass dieser Fahrer Tempo einbüsst, selbst wenn er mit dem Fuss auf dem Gas bleibt.
In Australien und China war es dann so, dass die Piloten monierten: «Wir können gar keine Runde mehr volle Kanne fahren, weil wir zum Energiesammeln verdammt sind.»
Die Regelhüter des Autosport-Weltverbands FIA haben immer festgehalten: Wenn Handlungsbedarf besteht, dann wird beim Reglement nachkorrigiert. Und genau an diesem Punkt sind wir jetzt.
FIA bestätigt Regeländerung
Die FIA hat bestätigt: Das Energie-Management fürs Qualifying des Japan-GP wird angepasst. Statt wie bis anhin 9 Megajoule wird die zurückgewonnene, elektrische Leistung verringert auf 8 Megajoule. Dies soll dem verhassten Superclipping entgegenwirken.
Darauf haben sich alle elf Rennställe zusammen mit der FIA verständigt, der Vorschlag wurde am 24. März durchgewunken und nun verkündet.
Die FIA dazu: «Dieser Änderung geht zurück auf die Aussagen der Fahrer, wonach sie das Qualifying lieber als Prüfung für echten Speed erleben möchten.»
Für den Grand Prix bleibt in Sachen Energie-Management alles wie bisher. Die FIA betont jedoch, dass weitere Gespräche mit Fahrern und Teams laufen und dass vertiefende Anpassungen nicht vom Tisch sind.
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