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Andrea Kofler vor seiner ersten WM-Saison: «Mich erwartet eine neue Welt»
Mit 41 Jahren ist Álvaro Bautista der älteste Teilnehmer der Superbike-WM 2026. Wie eine Ewigkeit kommt es dem Spanier auch vor, wann er zuletzt seine Ducati V4R gefahren ist.
Seit 2019 fährt Álvaro Bautista die Superbike-WM und mauserte sich in dieser Zeit mit 63 Siegen zum erfolgreichsten Ducati-Piloten. Für 2026 musste der zweifache Weltmeister aber seinen Platz im Werksteam räumen und tritt mit dem Kundenteam Barni Racing an.
Beim Saisonauftakt auf Phillip Island stürzte der Spanier im ersten Lauf, steigerte sich im Superpole-Race aber von Startplatz 12 auf Platz 7 und überzeugte als Dritter im zweiten Hauptrennen. In Portimão möchte der 41-Jährige daran anknüpfen. «Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit seit dem Rennen in Australien», bedauerte Bautista die lange Pause von fünf Wochen. «Für Portimão haben wir mehr Referenzwerte und Daten, die uns helfen werden, eine solide Basis zu schaffen, auch wenn sich die Strecke stark von der in Australien unterscheidet: Sie ist einzigartig, mit vielen Höhenunterschieden. Es ist keine einfache Strecke, und wir müssen einen Kompromiss beim Set-up finden, da es nicht in jedem Abschnitt perfekt funktioniert.»
Mit fünf Siegen und elf Podestplätzen hat Bautista auf der portugiesischen Rennstrecke eine außergewöhnliche Bilanz. Was hat sich der Routinier für den diesjährigen Europaauftakt vorgenommen? «Wir werden am Freitag damit beginnen, eine gute Basis zu schaffen, die es mir ermöglicht, das Motorrad so zu fahren, wie ich es möchte. Dann konzentrieren wir uns auf Verbesserungen», grübelte Bautista. «Ich habe keine konkreten Erwartungen; zunächst einmal müssen wir mit dem Team und dem Motorrad unser bestmögliches Niveau erreichen. Das Wichtigste ist, ab Freitag solide Arbeit zu leisten und in bestmöglicher Verfassung zu den Rennen anzutreten.»
Etwas zuversichtlicher äußerte sich Teamchef Marco Barnabo. « Wir konnten bereits beim ersten Rennen in Australien seine Bedürfnisse besser verstehen und haben nun eine klarere Vorstellung davon, wie wir mit Alvaro zusammenarbeiten müssen, um sein volles Potenzial auszuschöpfen. Wir nehmen einige gewünschte Anpassungen vor und konzentrieren uns darauf», meinte der Italiener.
Übrigens: Am Portimao-Test hatte das Barni-Team nicht teilgenommen, Bautista fuhr jedoch mit einer Ducati V4S einige flotte Runden.
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