Nico Hülkenberg (Audi/10.): «Ein lachendes und ein weinendes Auge»
Startplatz 10 für Nico Hülkenberg auf dem Hungaroring, seine zweitbeste Quali-Leistung (nach P9 in Barcelona). Der Audi-Fahrer spürt nach dem Abschlusstraining gemischte Gefühle.
Nur zwei Mal 2026 konnte Nico Hülkenberg bislang aus den Top-Ten zu einem Grand Prix losfahren, beide Male kam ihm danach die Defekt-Hexe in die Quere. In Miami überhitzte der Wagen, in Barcelona wurde er von der Elektrik im Stich gelassen.
Nach der besten Quali-Leistung auf dem Hungaroring von Nico seit zehn Jahren (Neunter 2016 mit Force India) ist Hülkenberg grimmig entschlossen, endlich die ersten Saisonpunkte mit Audi einzufahren. Der 38-jährige Deutsche sagt: «Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge. Ein lachendes, weil wir es in die Top-Ten geschafft haben; und ein weinendes, weil ich dachte, dass wir die Racing Bulls hinter uns lassen können.»
«Ich freue mich sehr aufs Rennen, weil wir in der Regel im Grand Prix schneller sind als in der Quali. Aber ganz ehrlich – ich hatte mir fürs Abschlusstraining ein wenig mehr erhofft.»
«Es war kein einfaches Training, weil wir mit der Fahrzeugbalance alle Hände voll zu tun hatten. Aber ich glaube, das trifft auf alle zu. Wir fahren mit weniger Abtrieb als früher, aber wir haben reichlich Leistung, dazu kommt der wechselnde Wind, oft böig, das hat den einen oder anderen Piloten erwischt.»
«Meine Runde war sauber, ich glaube nicht, dass ich arg viel mehr aus dem Wagen hätte holen können.»
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