Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Nico Rosberg wollte den dritten Sieg in dieser Saison und den sechsten in Serie (saisonübergreifend) genießen. Für den Deutschen läuft 2016 endlich mal alles nach Plan. Er hat nicht nur die Konkurrenz um Ferrari und Sebastian Vettel im Griff, sondern auch den Weltmeister im eigenen Stall. Während Lewis Hamilton einen China-GP zum Vergessen erlebte, fährt Rosberg derzeit auf der Überholspur.
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Mit seinem am Saisonende auslaufenden Vertrag will er sich allerdings nicht beschäftigen. Das sagt er zumindest. "Das ist für mich gerade kein Thema. Aber ich bin sicher, dass ich noch viele Jahre hier fahren werde", meinte Rosberg, der seit 2010 für die Silberpfeile fährt und im Moment 36 Punkte Vorsprung auf Hamilton hat. Was sagt Mercedes selbst zu der Personalie, die so langsam an Fahrt aufnimmt? "Vielleicht sollten wir uns mit Nico wirklich beeilen, so gut wie er gerade fährt. Aber er ist seit langem Teil unserer Familie. Deshalb fühlen sich beide Seiten mit der Situation komfortabel. Es gibt keinen Grund, dass wir nicht miteinander weitermachen", sagte Motorsportchef Toto Wolff. Offenbar gibt es aber auch keinen Grund zur Eile.
Oder pokert der Deutsche? Immerhin spricht derzeit alles für ihn, er hat derzeit beste Karten. Doch natürlich kann sich das Blatt schnell wenden, Hamilton wird schon in Russland zurückschlagen wollen. Dabei stellt sich aber auch die Frage nach Alternativen. Ferrari? Eher nicht. McLaren-Honda? Hat 2017 noch Fernando Alonso unter Vertrag, Stoffel Vandoorne steht in den Startlöchern.
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Red Bull Racing? Setzt auf Daniel Ricciardo und in Zukunft wohl auch auf Max Verstappen. Umgekehrt ist das Duo also auch für Mercedes keine Option als Ersatz. Pascal Wehrlein? Für den DTM-Champion könnte ein Cockpit bei den Silberpfeilen 2017 noch zu früh kommen.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Für Rosberg war es aktuell vor allem wichtig, zu seiner Familie zurückzukommen. Sie ist ein wichtiger Teil seines derzeitigen Erfolgs. Den Sieg widmete er dann auch den "Frauen, die in meinem Leben wichtig sind: Meiner Mutter, meiner Frau Vivian und meiner Tochter Alaia. Ich freue mich schon, euch bald wieder zu sehen."
Bei diesen Worten stockte Rosberg leicht die Stimme, der Wiesbadener hat nie einen Hehl daraus gemacht, wie viel Kraft er aus seinem Familienleben schöpft. Und sein kleines Töchterchen scheint ihn auch auf der Strecke zu beflügeln.
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