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Niki Lauda: «Lewis Hamilton trifft keine Schuld»

Mercedes-F1-Aufsichtsratschef Niki Lauda nimmt seinen Schützling Lewis Hamilton in Schutz. Der 68-jährige Österreicher betont: «Das ist wie im Strassenverkehr: Der, der vorne ist, hat immer recht.»

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Natürlich musste nach dem GP in Baku auch Niki Lauda zum Scharmützel von Lewis Hamilton und Sebastian Vettel Stellung nehmen. Der Aufsichtsratschef der Sterntruppe erklärte noch vor dem Ende des Rennens vor laufender Kamera: "Es ist ganz einfach: Der, der vorne ist, hat immer recht. Ganz so wie im Strassenverkehr, wenn der vorne stehen bleibt, dann musst du als Hintermann abbremsen und das korrigieren. Den Lewis trifft also überhaupt keine Schuld!"

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Ganz anders bewertete der 68-jährige Wiener das unliebsame Zusammentreffen zwischen seinem zweiten Schützling Valtteri Bottas und dem zweiten Ferrari-Fahrer im Feld, Kimi Räikkönen. Die beiden Finnen krachten nach dem Start zusammen, und Lauda kommentierte trocken: "Das ist ein normaler Rennzwischenfall, wobei Bottas meiner Meinung nach ein bisschen mehr Schuld trifft, da er innen über den Randstein gesprungen und rausgetragen worden ist. Dadurch ist der Unfall erst entstanden."

Die Klagen von Hamilton über das gemächliche Tempo von Safety-Car-Fahrer Brend Mayländer verteidigte Lauda hingegen nicht. "Der Mercedes, den er hat, ist zwar ein schnelles Auto, aber es ist kein Formel-1-Renner. Dem Bernd kann man also absolut keinen Vorwurf machen. Er fährt so schnell er kann, aber bei diesen Kurven geht es nicht schneller."

Vielmehr störte sich Niki am Tempo der Streckenposten: "Es ist natürlich in Ordnung, dass man das Safety-Car rausschickt, wenn zu viel Schrott auf der Strecke liegt, wie Fernando Alonso am Funk gefordert hatte. Das stimmte ja auch. Die Frage ist, wie man das mit den Marshalls besser lösen kann. Wenn das Safety-Car das Feld hinter sich versammelt, dann kann man die Strecke relativ fix säubern. Aber das ist alles viel zu langsam passiert, deshalb wurde das Rennen unterbrochen."

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