Oscar Piastri: Gutes Omen für Titel-Showdown in Abu Dhabi
Kaum einer im Formel-1-Fahrerlager setzt im Titelkampf auf den Drittplatzierten Oscar Piastri. Blickt man aber in die jüngere Geschichte der Königsklasse, darf sich der Australier Hoffnungen machen.
Oscar Piastri hat die Formel-1-Gesamtwertung in diesem Jahr lange angeführt, doch seit dem Rennen in Mexiko steht ein anderer Fahrer in der WM-Tabelle ganz oben: Sein McLaren-Teamkollege Lando Norris hat mit einer Reihe von starken Ergebnissen die Spitzenposition übernehmen können und reiste mit 12 Punkten Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Max Verstappen zum letzten und entscheidenden Rennen des Jahres in Abu Dhabi an.
Piastri fehlen 16 Punkte auf den WM-Leader aus dem eigenen Team. Deshalb wird er bei der Frage, wer sich wohl den Titel schnappen wird, nur selten genannt. Doch die jüngere Geschichte der Vierrad-Königsklasse beweist: Die letzten beiden Male, als drei oder mehr Piloten beim Saisonfinale noch Chancen auf die WM-Krone hatten, setzte sich jeweils der Gesamtdritte durch.
Sebastian Vettel gelang das 2010 im WM-Kampf gegen Fernando Alonso, Mark Webber und Lewis Hamilton , davor war Kimi Räikkönen 2007 der lachende Dritte im WM-Finale gegen die damaligen McLaren-Piloten Hamilton und Alonso. «Das ist natürlich eine nette Statistik, wenn man bedenkt, dass ich der WM-Dritte bin», sagte Piastri zu diesem guten Omen.
«Aber nur weil es in der Vergangenheit so lief, bedeutet das nicht, dass es diesmal auch so sein wird. Ich werde mich also nicht darauf verlassen, aber vielleicht gibt es mir ein kleines bisschen Mut, dass es möglich ist», relativierte der 24-Jährige gewohnt nüchtern.
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