Red Bull Racing-Star Max Verstappen: Das sagt er zum Crash beim Heimspiel
Max Verstappen musste im Heimrennen von Zandvoort eine bittere Pille schlucken. Der Grand Prix am Sonntag war für den Red Bull Racing-Star schon kurz nach dem Start wegen eines Crashs gelaufen.
Dass sein letztes Heimspiel auf dem Rundkurs von Zandvoort kein Kinderspiel werden würde, wusste Max Verstappen schon vor dem Start. Denn das vorerst letzte Formel-1-Kräftemessen auf dem niederländischen Dünenkurs wurde im Sprintformat ausgetragen. Und sowohl das Sprint-Qualifying als auch das Mini-Rennen selbst hatten gezeigt, dass der Lokalmatador nicht zu den Favoriten für den GP-Sieg am Sonntag zählte.
Die Hoffnung, dass das Red Bull Racing Team wie so oft das Blatt über Nacht noch wenden konnte, zerschlug sich im GP-Qualifying am Samstagnachmittag, in dem Verstappen nicht über die siebte Position hinauskam. Dass er im Heimrennen aber nicht einmal eine Runde schaffen würde, damit hatte wohl auch der vierfache Weltmeister nicht gerechnet.
Zum Verhängnis wurde ihm ein Regenschauer, der vor dem Start die Strecke nässte. Es dauerte zwar nicht lange, bis dieser wieder aufhörte. Dennoch gab es noch nasse Stellen, als das Feld in den zwölften Grand Prix der Saison startete. Eine dieser Stellen wurde Verstappen in der 14. Kurve zum Verhängnis. Sein RB22 drehte sich von der Piste, er schlug ein und löste damit eine Unterbrechung aus.,
Danach erklärte der 71-fache GP-Sieger: «Es hat mich einfach kalt erwischt. Die Strecke war in dieser Kurve immer noch ziemlich feucht, und sobald ich eine trockene Stelle sah, dachte ich mir, dass ich beschleunigen kann. Aber das ging ganz offensichtlich nach hinten los.»
Er habe schon schlimmere Einschläge erlebt, erklärte Verstappen hinterher. «Ich fühle mich gut, im Grunde ist es auch etwas besser, wenn man frontal einschlägt und nicht seitlich. In dieser Hinsicht ist alles okay. Aber das Wochenende verlief natürlich enttäuschend. Zusammenfassend kann man sagen: Es war ein enttäuschendes Tempo, das wir an den Tag gelegt haben, und ein enttäuschendes Ende für dieses Wochenende.»
«Ich glaube nicht, dass im Rennen angesichts des Speeds, den wir gezeigt haben, viel möglich gewesen wäre, aber natürlich wäre ich gerne etwas mehr zum Fahren gekommen. Ich hätte gerne etwas gekämpft. Nun hoffe ich, dass wir in Monza konkurrenzfähiger sein werden», seufzte der Niederländer, der seinen Vertrag mit dem Red Bull Racing Team bis Ende 2030 verlängert hat.
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