Glück im Unglück: Jos Verstappen bleibt bei hartem Rallye-Crash unverletzt
Jos Verstappen hatte bei der Rallye de Wallonie einen Schutzengel an Bord: Der Vater von GP-Star Max Verstappen und sein Co-Pilot Jasper Vermeulen haben einen heftigen Crash unbeschadet überstanden.
Schrecksekunde für Jos Verstappen bei der Rallye de Wallonie: Der Vater von Red Bull Racing-Star Max Verstappen hat beim vierten Lauf der belgischen Rallye-Meisterschaft einen harten Crash einstecken müssen. Glücklicherweise blieben er und sein Co-Pilot Jasper Vermeulen unverletzt.
Sein Dienstwagen, ein Skoda Fabia RS Rally2-Auto, wurde beim Abflug stark beschädigt,
Verstappen trat an diesem Wochenende mit Vermeulen an, weil sein Stamm-Co-Pilot Renaud Jamoul wegen eines gebrochenen Knöchels nicht antreten konnte. Vermeulen, der normalerweise als Co-Pilot von Cédric Cherain fungiert, sprang für den Belgier ein, nachdem Cherain seine Teilnahme an der 43. Ausgabe der Rallye de Wallonie abgesagt hatte.
Das Duo erwischte einen schwierigen Start, nachdem es eine 40-Sekunden-Zeitstrafe für eine Tempolimit-Überschreitung in einem Verbindungsabschnitt kassiert hatte. Damit fiel das Duo früh auf die 17. Position zurück. Bis zum Unfall am Sonntagmorgen hatten sich die Beiden aber auf den dritten Platz zurückgekämpft und waren dabei, die Lücke zu den Führenden und deren erste Verfolger zu schliessen.
Titel-Erfolg im vergangenen Jahr
Im vergangenen Jahr krönte sich Jos Verstappen im September zum belgischen Rallye-Meister, und feierte damit seinen ersten Titelerfolg seit er 2008 in der LMP2-Klasse der Le Mans Series (Vorgänger-Serie der heutigen Langstrecken-WM) den Gesamtsieg errungen hatte. In jenem Jahr hatte er auch die LMP2-Wertung des prestigeträchtigen 24h-Rennens von Le Mans für sich entschieden.
Der mittlerweile 54-jährige Niederländer war zuvor auch in der Formel 1 unterwegs. Zwischen 1994 und 2003 bestritt er insgesamt 106 GP-Starts und schaffte es in dieser Zeit zwei Mal aufs Podest. Seinen letzten Grand Prix bestritt er für das Minardi-Team in der Saison 2003 in Japan auf dem Suzuka-Rundkurs, auf dem das jüngste Formel-1-Kräftemessen in diesem Jahr ausgetragen wurde.
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