Gresini-Pilot Fermin Aldeguer (9.): «Körperlich fehlt mir definitiv etwas»
MotoGP-Ass Fermin Aldeguer (Gresini Ducati) hatte in Jerez einen durchwachsenen Heim-GP. Körperlich ist er noch nicht bei 100 Prozent, auch mit der GP25 tut er sich noch schwer.
Fermin Aldeguer beendete den MotoGP-Grand-Prix in Jerez auf dem 9. Platz. Nachdem der Spanier bei seinem Heim-GP im Qualifying über Startplatz 12 nicht hinauskam, betrieb er im Rennen am Sonntag Schadensbegrenzung. Sein Fazit fiel dennoch positiv aus. «Dieses Rennen hatte viele positive Aspekte. Da ich von Platz 12 startete, wusste ich, dass es nicht einfach werden würde, und nach einem katastrophalen Start wurde die Situation noch schlimmer», erklärte Aldeguer.
Beim Start kam der Gresini-Pilot alles andere als gut weg. Vor der ersten Kurve wurde er auch von Yamaha-Ass Fabio Quartararo überholt. Danach fand er sich auf Platz 14 wieder. Nach einigen Kurven konnte Aldeguer wieder an Quartararo vorbeiziehen. Wenig später konnte er sich in der ersten Runde auch noch Brad Binder (KTM) und Pecco Bagnaia (Ducati Lenovo) schnappen. Nach dem Ausfall von Champion Marc Marquez in der zweiten Runde reihte sich Aldeguer auf Position 10 ein. In Runde 5 ging Bagnaia wieder an ihm vorbei.
Danach lag Aldeguer lange Zeit auf Rang 11. Kurz vor dem Ausfall von Bagnaia zur Hälfte des Rennens hatte sich der 21-Jährige Acosta geschnappt. Position 9 gab Aldeguer bis zum Zielstrich nicht mehr ab. Teamkollege Alex Marquez siegte überlegen. «Die Top-10 sind auf jeden Fall wichtig, auch wenn wir mit diesem neuen Motorrad noch eine solide Basis finden müssen», räumte Aldeguer ein. «Körperlich fehlt mir definitiv etwas; nach Austin war ich völlig erschöpft, aber dort hatten wir ja gerade ein Doppelrennen hinter uns. Jetzt geht es mir besser.»
Schwere Verletzung
Fermin Aldeguer ist 2026 noch nicht auf dem Niveau, das er letztes Jahr in seiner Rookie-Saison in der MotoGP hatte. Anfang Januar hatte er einen schweren Trainingscrash, wobei er sich einen Bruch im linken Oberschenkel zugezogen hatte. Danach musste er die Vorsaisontests in Sepang und Buriram auslassen, auch beim ersten Rennwochenende in Thailand fehlte er. Somit fehlten Aldeguer wichtige Kilometer auf der für ihn neuen Desmosedici GP25. Zur Erinnerung: AM73 hat dieses Jahr eine aktuelle GP26 zur Verfügung.
In Brasilien hatte Aldeguer dann sein Comeback. Er humpelte auf Krücken durch das Fahrerlager, im Grand Prix raste er auf Rang 8. In Austin war er unauffällig unterwegs – er landete im Sprint und im Grand Prix auf den Plätzen 10 bzw. 11.
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