Was plant BMW?
Ein erster Rettungsversuch von Peter Sauber ist gescheitert. Nun muss ein Nachfolge-Team von BMW-Sauber auf Millionen verzichten.
Teamgründer Peter Sauber ist mit einem ersten Versuch gescheitert, seinen ehemaligen Rennstall nach dem Ausstieg von BMW (auf Ende 2009) aus der Formel 1 zu retten.
Die Verhandlungen des Zürchers mit BMW führten bis gestern Mittwoch Abend zu keinem Ergebnis, womit er auch die Frist zur Unterzeichnung des Concorde Agreements verstreichen lassen musste – jenes Dokuments, das die sportlichen und wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Autoverband FIA, F1-Promoter Bernie Ecclestone und den Rennställen regelt.
"Ich konnte das Concorde Agreement, welches Zahlungen in Millionenhöhe garantiert und die Zukunft des Teams gesichert hätte, nicht unterschreiben", liess Sauber in einer Erklärung verlauten.
Sauber ist enttäuscht und niedergeschlagen. Das ist ein Rückschlag fürs Team. "Denn wir haben in der kurzen Zeit Investoren und Sponsoren gefunden und werden nun gemeinsam mit ihnen an der Zukunft des Teams arbeiten", so Sauber weiter.
BMW hat sich bislang nicht dazu geäussert, wieso man das Angebot Saubers ablehnte, Team und einen Teil der Infrastruktur zu übernehmen.
Noch ist unklar, was nun mit dem Startplatz von BMW-Sauber für die Formel-1-WM 2010 geschieht.
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