Weshalb Rivola (Aprilia) auf ein baldiges Comeback von Marc Marquez hofft
Aprilia erlebt derzeit in der MotoGP einen Höhenflug. Rennchef Massimo Rivola verrät, wie die italienische Marke davon profitiert. Weshalb er sich auf der Rennstrecke einen Gegner in Topform wünscht.
Aprilia ist derzeit in der MotoGP das Maß aller Dinge. Der Dreifachsieg im Grand Prix in Le Mans hat erneut gezeigt, dass die RS-GP derzeit das stärkste Bike im Feld ist. Für Rennchef Massimo Rivola ist der Erfolg das Ergebnis harter Arbeit und einer konstanten Entwicklung.
«Wir haben das beste Bike, weil wir eine immer noch bessere Firma werden», wiederholte der Italiener den Satz, den er schon so oft sagte. «Ein großes Dankeschön auch an Fabiano Sterlacchini, der uns mit seiner technischen Expertise dabei geholfen hat, ein noch stärkeres Racing-Unternehmen zu werden – mit dem rennsportorientierten Ansatz, schneller Problemlösung und schnellen Entscheidungen. Alles, was wir jetzt lernen, wird uns auch 2027 zugutekommen.»
Aprilia hat in der Vergangenheit in den kleineren Klassen der Motorrad-Weltmeisterschaft viele Siege und auch Titel gewonnen. Heben die gegenwärtigen Erfolge in der Königsklasse MotoGP die Marke aus Noale im Gesamten auf ein höheres Level? «Siege, speziell in der MotoGP, steigern das Niveau einer Marke und auch den Verkauf», bestätigte der Italiener. «Es ist aber nicht mehr so wie früher, als es hieß: ‘Win on Sunday, sell on Monday.’ Aber natürlich hilft es, wenn man gewinnt. Die Wahrnehmung von Aprilia ist jetzt eine andere als noch vor ein paar Jahren. Die Marke, die Produkte aber auch die Menschen profitieren von den Erfolgen. Ich denke nicht, dass wir schon von einer Dominanz sprechen können, denn es haben erst fünf Rennwochenenden stattgefunden. Die Saison ist lang und die MotoGP ist nicht die 125er- oder 250er-Klasse – es ist eine andere Geschichte.»
Rivola: «Wir wollen gegen den besten Fahrer kämpfen!»
Dennoch liegt Aprilia derzeit überlegen in Führung – in der Fahrer-, Team- und Herstellerwertung. Die RS-GP ist momentan das Motorrad, dass es zu schlagen gilt. «Wir sprechen von einer halben oder einer Zehntelsekunde – der Abstand zu KTM und Ducati ist verschwindend klein», winkte Rivola ab. Um die wahre Stärke von Aprilia zu zeigen, würde er sich auf der Rennstrecke einen Gegner in Topform wünschen – in Form von Marc Marquez. «Ich wünsche Marc das Beste. Ich hoffe, dass er zu 100 Prozent und in einer guten Verfassung zurückkommt, denn wir wollen gegen das beste Motorrad und den besten Fahrer kämpfen. Wir möchten sehen, was wir erreichen können.»
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