Hülkenberg-Kollege Bortoleto (Audi): «Wir haben nur mich und Nico»
Die Audi-F1-Mannschaft hat in der Anfangsphase der neuen Saison viele Probleme. Gabriel Bortoleto betont aber: Audi hat, anders als Teile der Konkurrenz, nur zwei Autos im Feld und damit Nachteile.
Viele Probleme bei Audi – und doch keines, wie die anderen.
Viel noch zu lernen also für die deutsche Mannschaft, die zur Saison 2026 als Motorenhersteller neu einstieg und das Sauber-Team aus dem schweizerischen Hinwil übernahm. Audi-Pilot Gabriel Bortoleto betont aber: Das Team ist auch ein wenig im Hintertreffen, weil nur zwei Autos mit Audi-Antrieb unterwegs sind und entsprechend weniger Daten gesammelt werden können, weniger Erfahrung vorliegt und entsprechend der Weg zur Verbesserung weiter ist.
Audi hat nur die zwei Werksboliden im Feld. Mercedes beliefert auch noch McLaren, Alpine und Williams mit Motoren, hat also acht Motoren im Starterfeld. Ferrari liefert an Haas und Cadillac, hat also sechs. Red Bull Racing stattet auch die Racing Bulls aus, hat also vier im Feld. Honda hat mit den beiden Aston Martins ebenfalls nur zwei Autos im Feld – und hat ebenfalls Probleme.
Bortoleto: Audi mit nur zwei Autos
Bortoleto: «Wir sind ein neuer Motorenhersteller. Wir haben nur zwei Autos. Es gibt Teams, die acht Autos mit einem Antriebsstrang einsetzen. Stellt euch also vor, wie viel mehr wir lernen können, wenn wir so viele Autos hätten. Wir haben nur mich und Nico. Und manchmal schafft es einer von uns nicht ins Ziel.» Und entsprechend werden weniger oder im schlimmsten Fall bei einem Komplettausfall gar keine Daten gesammelt.
Bortoleto mahnt: Geduld!
Der Brasilianer: «Wir müssen also einfach Geduld haben. Und wenn das Problem behoben ist, wird es sicher gut laufen.» Klar ist: Wenn man sich an die alte Regel «aus Fehlern lernt man am meisten» hält, dann dürfte Audi bald jede Menge gelernt haben – und gefühlt dann auch bald jede Panne durch haben. Ein hoffnungsvoller Ausblick also?
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