Euro Moto Superbike
Zauberlehrling Kevin Orgis: Keine Erklärung für Leistungsexplosion
Im belgischen Team Masteroil-alpha-Van Zon-BWM startet Mohr als einziger Vertreter unter österreichischer Flagge in der ehemaligen IDM Superbike, die jetzt Euro Moto heißt.
Jan Mohr ist nach einem zweijährigen Intermezzo zurück im Team Masteroil-alpha-Van Zon-BMW und will dort wieder zur alten Form zurückfinden. «Nach den Testfahrten fühle ich mich gut vorbereitet», versicherte er. «Erst in Valencia und dann in Oschersleben, das war sehr gut. Außerdem mag ich den Sachsenring, ich fahre gerne linksherum. Leicht wird es natürlich nicht. Mit der Rückkehr von Markus Reiterberger und dem Einstieg von Marcel Schrötter ist das Niveau der Serie nochmals gestiegen. Das ist aber ein Schritt in die richtige Richtung. Mit den zwei schnellen Jungs ist das schon vorher starke Fahrerfeld noch stärker geworden.» Die Rennen gingen für den Österreich am Sachsenring dann von Startplatz 12 los.
Das interne Österreicher-Duell mit Landsmann Maximilian Kofler in der IDM 2025 gehört der Vergangenheit an. Nachdem der letztjährige IDM Supersport-Meister Andreas Kofler in die Weltmeisterschaft aufgestiegen ist, steht der ältere Bruder Maximilian bisher ohne Euro Moto-Job da und Jan Mohr muss die Ehre der Österreicher im Alleingang verteidigen.
In den letzten Runden war er so schnell wie die Spitzenpiloten.Werner Daemen
Im ersten Sachsenring-Rennen legte Jan Mohr vom Start weg gut los und schob sich in Richtung der Top Ten. «Ich konnte auch an die Gruppe vor mir mit Florian Alt und Toni Finsterbusch ranfahren», berichtete der Österreicher. «Mein Start hätte besser laufen können. Es war durch die geänderten Bedingungen nach dem regnerischen Freitag und dem kühleren Samstag schwierig mit einem passenden Set-up. Vor allem am Vorderreifen bekam ich Probleme und musste ab der fünften, sechsten Runde stellenweise früher bremsen und hatte viel Bewegung um Motorrad. Aber ich bin ganz zufrieden.» Ein Lob gab es im Anschluss auch von Teamchef Daemen. «Er hat es gut gemacht. In den letzten Runden war er so schnell wie die Spitzenpiloten.»
Das Lob hätte Werner Daemen nach dem zweiten Lauf wiederholen können. Denn während die Zeiten in der Verfolgergruppe nach unten gingen, konnte Jan Mohr sein Tempo bis zum Ende halten. Am Ungar Soma Görbe biss sich der Österreicher allerdings die Zähne aus. «Ich war nicht wirklich in Schlagdistanz», meinte Mohr, nachdem er als Zwölfter im Ziel angekommen war. «Daher konnte ich ihn nicht wirklich angreifen. Vom Gefühl und leider auch von den Problemen her war es ähnlich wie am Vormittag. Doch bei einem bin ich mir sicher: Viel fehlt nicht mehr.»
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