Immer weniger Gespanne: Sven Holstein tritt kürzer
Multichampion Thomas Kunert fährt 2014 nur noch zwei oder drei Abschiedsrennen, Stefan Brandhofer hört auf. Nun die dritte Hiobs-Botschaft für Gespann-Fans: Sven Holstein will in der kommenden Saison kürzer treten.
"Ja, es stimmt, ich wollte im letzten Jahr schon aufhören", versuchte der Niederländer Sven Holstein seine Entscheidung gegenüber SPEEDWEEK.com zu erklären. "Ich habe eine Familie und zwei kleine Kinder, daneben auch einen anstrengenden Beruf, da will ich jetzt etwas kürzer treten."
Holstein ist mit Desiree (ehemals Daubert) verheiratet, mit der er 2005 als jüngster Europameister bei den Bahngespannen Geschichte schrieb. Die beiden haben zwei kleine Kinder und wohnen im ostfriesischen Bunde, wo Sven mit drei Baggern als Selbstständiger sein Geld verdient.
Fünf oder sechs Rennen, je zur Hälfte in den Niederlanden und in Deutschland, sollen es in dieser Saison werden. Sein bisheriger Beifahrer Henk Auwema ist schon nicht mehr im Team. Wenn Holstein fährt, wird der Brite Scott Goodwin sein Beifahrer sein, der bei ihm im vergangenen Jahr schon mal mitgefahren ist. Sven Holsteins Lieblingsbahnen sind die in Lüdinghausen, Schwarme, Vechta, Eenrum und Melsungen.
Dem Eisspeedway will der 25-Jährige vorerst treu bleiben: "Ich hoffe, dass ich in Assen und Berlin dabei bin."
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