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Ducati-Pilot Philipp Öttl erkämpfte sich bei der Supersport-WM in Most von Startplatz 16 aus ein starkes Top-7-Ergebnis: Das Elektronikproblem vom Freitag erschwerte die Aufgabe immens.
Das Rennwochenende der Supersport-WM in Most ging für Philipp Öttl ohne Podium zu Ende. Der 30-jährige Deutsche war mit großen Erwartungen nach Tschechien gereist. Vor den vielen deutschen Fans wollte Öttl das Top-3-Ergebnis aus der Saison 2025 wiederholen. Doch am Freitag erlebte Öttl zusammen mit seiner Mannschaft von Feel Racing einen holprigen Auftakt.
Ein Elektronikproblem warf die ehemalige Weltmeistertruppe zurück. Die Gasannahme an Öttls Ducati Panigale V2 funktionierte nicht so feinfühlig wie gewohnt. Erst nach dem Qualifying entdeckte das Team die Ursache des Elektronikproblems. Lauf 1 nahm Öttl nur von Startplatz 15 in Angriff, kämpfte sich aber mit einer starken Aufholjagd auf Rang 9 nach vorne.
Lauf 2 nahm der Deutsche von Startplatz 16 in Angriff. Er fuhr zeitweise schneller als die Spitzengruppe und hielt den Rückstand auf die Spitze lange Zeit konstant, obwohl er in der Verfolgergruppe in einige Zweikämpfe verwickelt wurde. Nach der Zieldurchfahrt profitierte Öttl von Strafen gegen Jeremy Alcoba und Filippo Farioli. Er wurde als Siebter gewertet, was mit Blick auf den schlechten Startplatz als großer Erfolg zu werten ist. Nach fünf von zwölf Rennwochenenden ist Öttl WM-Fünfter und somit zweitbester Ducati-Pilot hinter Jaume Masia, der WM-Dritter ist.
«Das zweite Rennen lief ein bisschen besser», erklärte Öttl im Vieraugengespräch mit SPEEDWEEK.com. «Im Warm-up konnten wir ein paar Sachen probieren. Mit den Änderungen fühlte sich das Motorrad besser an. Wir waren am Sonntag schneller als am Samstag. Doch von der Startposition war es schwierig, weiter nach vorne zu kommen. Von den Stürzen der anderen Fahrer konnte ich ein bisschen profitieren.»
«In Aragon müssen wir ein besseres Qualifying zeigen», ist sich Öttl bewusst. «Andererseits lag es am Freitag außerhalb unserer Macht. Denn wenn man Elektronikprobleme hat, dann kann man nichts machen. Dann ist das Wochenende bereits gelaufen, denn man hat eine schlechte Startposition und kann die Zeit im Training nicht für die Abstimmung des Motorrads nutzen.»
«Trotz der Probleme am Freitag gelang es uns, zwei Top-10-Ergebnisse einzufahren. Das ist wichtig», kommentierte Öttl mit Blick auf die Gesamtwertung. «Ich freu mich auf Aragon. Vorher gibt es noch einen Test in Misano. Vielleicht stoßen wir dort noch auf eine Änderung, die uns im Laufe der Saison helfen kann.»
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