Zach Wajtknecht fordert: «Tagesfinale oder mindestens vier Finalrennen»
Eine Langbahn-Weltmeisterschaft mit nur drei Finalrennen löst bei Titelträger Zach Wajtknecht keine Freudensprünge aus. «Dann lieber ein Tagesfinale», sagte der Engländer gegenüber SPEEDWEEK.com.
Im vergangenen Jahr beendete Zach Wajtknecht die lange Durststrecke der Briten in Sachen Titel auf der Langbahn (seit Kelvin Tatum 2000) und feierte sowohl den Gewinn der Einzel- als auch der Teamweltmeisterschaft. Dem 28-Jährigen fiel damit eine große Last von den Schultern. «Ich fühle mich jetzt befreiter und werde auch einige offene Rennen mehr fahren, dann geht’s im Juli in die Weltmeisterschaft», so Wajtknecht, der am Vatertag auf der Sandbahn in Herxheim mit zwei starken Laufsiegen zeigte, dass er über den Winter nichts verlernt hat. «Das war ein gutes Rennen, ich konnte meine beiden Läufe gewinnen und es ist unglücklich, dass dann abgebrochen wurde. Herxheim ist immer eine gute Standortbestimmung und ein ganz wichtiges Rennen für mich.»
Kritisch sieht der Weltmeister im Hinblick auf die Saison 2026 den weiter rückläufigen Veranstaltungskalender. Im Vergleich zu 2025, damals war der WM-Kalender von sechs Veranstaltungen auf vier geschrumpft, gibt es dieses Jahr sogar noch einen Grand Prix weniger. «Es ist schwierig mit nur drei Rennen, es sollten mindestens vier sein», fordert Wajtknecht. «Bei so wenigen Rennen würde ich tatsächlich ein Tagesfinale bevorzugen – oder noch besser, wieder mehr Rennen als jetzt.»
Der WM-Kalender auf der Langbahn beinhaltet dieses Jahr lediglich die Finals in Marmande/F, Scheeßel/D und Morizes/F. Andere Veranstalter wie zum Beispiel Herxheim oder Mühldorf sind wegen der Vorschriften des Motorrad-Weltverbands FIM aus dem WM-Zirkus ausgestiegen und richten lieber andere Rennen aus.
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