Catalunya-Therapie: Bezzecchi lieferte beim Test: Platz 11, kein Sturz
Aprilia-Ass Marco Bezzecchi nutzte den MotoGP-Test in Barcelona in erster Instanz für Selbststudien. Neue Teile gab es nicht. Der WM-Leader war nicht traurig, Catalunya nach fünf Tagen zu verlassen.
Die Situation des Wochenendes im Aprilia-MotoGP-Werksteam änderte sich auch beim offiziellen Abschlusstesttag der 1000er-Ära mit Michelin-Reifen nicht. Marco Bezzecchi blieb in der Spur und drehte auf dem Circuit weitere 40 Runden. Zur Erinnerung: Beim letzten Test in Jerez war es Marco Bezzecchi, der als WM-Leader den größten Testeifer aller MotoGP-Athleten gezeigt hatte.
Teamkollege Jorge Martin dagegen, der nur eine Woche zuvor in Le Mans rundum geglänzt hatte, gelang das Unglaubliche. Nach Sturz 5 im Großen Preis schepperte es erneut. Damit war Martin die RS-GP auf heimischem Boden nicht weniger als ein halbes Dutzend Mal von der Strecke geflogen. Zu allem Überfluss kam der WM-Zweite beim letzten Sturz nicht nur mit dem Schrecken davon. Wie auf SPEEDWEEK.com berichtet, musste der «Martinator» wieder einmal ins Krankenhaus von Barcelona.
Marco Bezzecchi erledigte seinen Job ohne Zwischenfälle, entschied sich aber mit den anderen Piloten, auch nach einsetzendem Regen am Mittag den Test zu beenden. Bezzecchi, grinsend, als der zum fünften Tag in Folge auf die Rennsport-Medien traf: «Denkt ihr nicht auch, dass wir uns jetzt lange genug gesehen haben?»
Zum Tagesgeschäft. Für den WM-Leader hatte der halbe Testtag auf dem Circuit durchaus Relevanz. «Diese Rennstrecke, so schön sie ist, zählt nicht zu meinen Besten. Wir haben über das Wochenende gesehen, dass ich mich im Vergleich zum Vorjahr in einigen Dingen verbessert habe. Aber es gibt noch Potenzial. Wir haben heute versucht, etwas davon zu mobilisieren Dabei geht es um mich und meinen Stil auf dem Motorrad», so der 25-Jährige.
Und weiter: «Es gab keine Neuheiten zu testen wie andere Aero-Teile. Meine Mannschaft hat bestehende Einstellungen am Bike genutzt und anders kombiniert. Für mich war das sehr positiv, denn es ist im Ablauf eines GP-Wochenendes nicht möglich alle Möglichkeiten, die da wären, anzuschauen. Mit dieser Arbeit fällt es mir leichter, auch mich zu verbessern. Aber ich gebe zu, als ich das Wasser von oben ah, war ich dann auch froh, dass es vorbei war.»
Dass Bezzecchi am Testtag nicht auf Angriff gebürstet war, das zeigte sich auch bei den Rundenzeiten. Dort wurde der WM-Spitzenreiter beim Zusammenpacken auf Position 11 geführt. Langsam war «Bezz» deswegen nicht. Die notierte 1:39,559 min zwei Zehntel unter der schnellsten Rennrunde vom Vortag.
Pos.
Fahrer
Hersteller
Zeiten
1.
Pedro Acosta (E)
KTM
1:38,767 min
2.
Fabio Quartararo (F)
Yamaha
+0,064 sec
3.
Enea Bastianini (I)
KTM
+0,117
4.
Maverick Vinales (E)
KTM
+0,190
5.
Raul Fernandez (E)
Aprilia
+0,240
6.
Ai Ogura (J)
Aprilia
+0,294
7.
Fermin Aldeguer (E)
Ducati
+0,316
8.
Franco Morbidelli (I)
Ducati
+0,361
9.
Diogo Moreira (BR)
Honda
+0,487
10.
Francesco Bagnaia (I)
Ducati
+0,552
11.
Marco Bezzecchi (I)
Aprilia
+0,792
12.
Brad Binder (ZA)
KTM
+0,855
13.
Alex Rins (E)
Yamaha
+0,995
14.
Luca Marini (I)
Honda
+1,076
15.
Joan Mir (E)
Honda
+1,090
16.
Jack Miller (AUS)
Yamaha
+1,176
17.
Jorge Martin (E)
Aprilia
+1,225
18.
Augusto Fernandez (E)
Yamaha
+1,257
19.
Toprak Razgatlioglu (TR)
Yamaha
+1,285
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