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Harley: Revolution gescheitert, Probleme bleiben
H Partners, zweitgrösster Aktionär bei Harley-Davidson, wollte an der Aktionärsversammlung einen Teil der Führungsriege abwählen. Die Palastrevolution ist knapp gescheitert.
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Begonnen hat alles damit, dass Jochen Zeitz, seit 2020 CEO von Harley-Davidson, Anfang April seinen Rücktritt ankündigte, jedoch zusagte, bis Ende Jahr an Bord zu bleiben, bis sein Nachfolger gefunden ist. Der Harley-Vorstand lud in den folgenden Wochen drei Kandidaten, die für Zeitz’ Nachfolge in Frage kommen, zum Bewerbungsgespräch ein.
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Darauf kam es zum Konflikt mit Vorstand-Mitglied Jared Dourdeville, der im Vorstand die Interessen von H Partners vertritt, dem mit einem Anteil von 9,1 % zweitgrössten Aktionär von Harley-Davidson. Denn der Kandidat, den Dourdeville für Zeitz’ Nachfolge vorgeschlagen hatte, wurde nicht zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Dourdeville verliess wütend den Vorstand, nahm in der Folge Kontakt zu weiteren Investoren auf und lancierte eine Kampagne, um an der Aktionärsversammlung vom 14. Mai Zeitz und zwei weitere Mitglieder des Vorstandes, Thomas Linebarger und Sara Levinson, abzuwählen. In dieser Kampagne machte H Partners diese drei Mitglieder der Harley-Geschäftsleitung verantwortlich für den gesunkenen Aktienkurs, Zerstörung der Firmenkultur und weitere Managementfehler, die dazu geführt hätten, dass die Harley-Aktie über Jahre weit unter Marktdurchschnitt performte. Tatsächlich sank der Wert der Harley-Aktie seit 2020 von 34 € auf derzeit 20 €.
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Das Resultat der Wahlen an der Aktionärsversammlung ist nicht öffentlich, doch amerikanische Insider berichten, dass Zeitz, Linebarger und Levinson nur knapp wiedergewählt wurden. Als Ersatz für Dourdeville wurde Lori Flees in den Vorstand gewählt.
Damit sind interne Streitereien vorerst beigelegt, Harleys Herausforderungen aber längst nicht gemeistert. Die Elektrosparte LiveWire ist eine Totgeburt, Strafzölle drohen, die Verkäufe in den margenstarken Segmenten Touring und Cruiser gingen seit 2019 um 20 % zurück, Modelloffensiven zur Gewinnung von Neukunden brachten Kosten und kaum Resultate, gleichzeitig erstarkte Konkurrent Indian und zu schlechter letzt ist ein Teil der Stammkundschaft verärgert ob der Elektrosparte und einem inzwischen abgeklemmten Diversitätsprogramm.
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