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Hollaus Gedächtnis Rennen: Einzigartige Mischung aus vintage und modern

Nicht nur für Fahrer historischer Motorräder, sondern auch für Zuschauer ist das Internationale Rupert Hollaus Rennen auf dem Red Bull Ring ein Highlight. Am 1. und 2. August ist es wieder soweit.

Road-Racing

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Auch mehr als 70 Jahre nach dem tödlichen Unfall ist Rupert Hollaus in seiner österreichischen Heimat nach wie vor unvergessen. Der damals erst 23-jährige NSU-Werksfahrer aus Niederösterreich sicherte sich 1954 beim Großen Preis von Deutschland vorzeitig den Weltmeistertitel in der 125-ccm-Klasse. Nur wenige Wochen nach dem epochalen Triumph verunglückte er im Training zum Grand Prix der Nationen in Monza tödlich.

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Nicht nur in seiner Heimatgemeinde Traisen wird das Vermächtnis von Österreichs einzigem Straßen-Weltmeisters auf zwei Rädern nicht zuletzt durch den unermüdlichen Einsatz des ehemaligen Bürgermeisters Herbert Thumpser, der erst kürzlich einen Schauraum mit persönlichen Gegenständen des Jahrhunderttalents eröffnete, hochgehalten. In sieben Vitrinen sind u. a. Sturzhelm, Lederdress, Trophäen und Urkunden zu bewundern.

Nach seinem frühen Tod gab es in Salzburg einige Jahre das Rupert-Hollaus-Gedächtnisrennen. Diese Tradition wurde anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums seines Titelgewinns vom ehemaligen Seitenwagen-Ass Wolfgang Stropek wieder aufgenommen. Dieses Jahr findet diese Veranstaltung, die längst einen Kultstatus im Rennkalender einnimmt und für Fahrer historischer Maschinen und Fans einen Höhepunkt darstellt, zum 23-mal statt.

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Am 1. und 2. August gibt es auf dem Red Bull Ring wieder die Mischung aus dem unverkennbaren Sound alter Zweitakter, dem Geruch von Motor-Öl und der High-Speed-Atmosphäre einer der besten MotoGP-Rennstrecken. Legendäre Oldtimer - das älteste Motorrad stammt aus 1926 -, moderne Rennmaschinen und spektakuläre Seitenwagen der Internationalen Sidecar Trophy sorgen im freizugänglichen Fahrerlager für eine einzigartige Atmosphäre.

Unter den rund 400 Teilnehmern aus elf Nationen finden sich auch prominente Namen wie der des mehrfachen Schweizer Vize-Weltmeisters Bruno Kneubühler. Auch Österreichs Eisspeedway-Spezialist Franky Zorn und der über die österreichischen Grenzen bekannte Schauspieler Tobias Moretti geben sich dieses Jahr die Ehre und in der Ausstellung «Berühmte Rennmotorräder» sind selten gezeigte und geschichtsträchtige Bikes zu bewundern.

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