John «Plumb» O’Donovan verunglückt beim Skerries 100 tödlich
Mit John O’Donovan starb innerhalb von nur zwei Tagen ein zweiter Fahrer aus Cork bei einem Straßenrennen. Der Ire überlebte einen Sturz beim Skerries 100 nicht. Die Veranstaltung wurde abgebrochen.
Nach einer durch Probleme mit der Versicherung bedingten Pause von drei Jahren stand das Skerries 100 wieder auf dem Terminkalender. Elf Rennen standen am Sonntag auf dem Programm und es sollte ein Fest für den Straßenrennsport sein, feierte man doch das 80-jährige Bestehen des Events in der Grafschaft Dublin. Sogar der 36-fache Tourist-Trophy-Sieger Michael Dunlop hatte kurzentschlossen seine Nennung dafür abgegeben und am Vormittag das Superbike-Rennen vor Michael Sweeney und Brian McCormack für sich entschieden.
Doch bereits im zweiten Rennen des Tages breitete sich ein Schatten über die Veranstaltung. Im Lauf der Klasse Junior Support war es zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Weil sich der betroffene Fahrer beim Sturz tödliche Verletzungen zugezogen hatte, brach der «Loughshinny Motorcycle Supporters Club» die Veranstaltung aus Respekt die Veranstaltung ab, ohne vorerst die Identität des Piloten bekannt zu geben.
Erst am späten Abend veröffentlichte der «West Cork Motorcycle Club» ein Statement: «Mit tiefer Trauer geben wir den Tod unseres lieben Freundes und Clubmitglieds John O’Donovan bekannt. Er war eine sehr beliebte Persönlichkeit im Club und wird von allen, die das Privileg hatten, ihn zu kennen, zutiefst vermisst werden. Er war bekannt für seinen unglaublichen Sinn für Humor und seine Schlagfertigkeit, seine Großzügigkeit und seine unerschütterliche Freundschaft.»
«Johns Engagement für den Rennsport war unübertroffen. Er arbeitete unermüdlich, um den Sport auszuüben, den er liebte, und investierte unzählige Stunden in die Vorbereitung, die Verbesserung seiner Leistung und darin, auf der Rennstrecke alles zu geben. Sein entschlossener Fahrstil verschaffte ihm den Respekt seiner Mitstreiter, blieb jedoch stets auf die Rennstrecke beschränkt. Sobald das Rennen vorbei war, war John immer der Erste, der lachte, einen Witz machte und die Kameradschaft genoss, die die Rennsport-Community so besonders machte.»
«Diese Balance zwischen hartnäckigem Konkurrenten und aufrichtigem Freund ist es, wie so viele von uns ihn in Erinnerung behalten werden», sprach der Verein seiner Frau Valerie, seinen Kindern Sean, Libby und Emily sowie der gesamten Familie, den Angehörigen und allen, die in dieser unglaublich schweren Zeit um ihn trauern, sein aufrichtiges Beileid aus.
O’Donovan ist der zweite Fahrer aus Kinsale in der Grafschaft Cork, der in der vergangenen Woche ums Leben gekommen ist.
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