Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
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Für Arie Vos ging es beim vorletzten IDM-Lauf auf dem Hockenheimring so richtig vorwärts. "Wir haben ihm einen neuen Motor aufgebaut", verriet Teamchef Werner Damen. Vos hatte damit erstmals den gleichen Entwicklungsstand wie seine BMW-Teamkollegen Erwan Nigon, der verletztungsbedingt fehlte, und Markus Reiterberger.
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"Das Motorrad hat zum Beispiel jetzt auch einen aktuellen Nockenwellen-Kit erhalten", so Daemen. "Ausserdem wurde Vos durch den Ausfall von Nigon von dessen Techniker Kurt Stückle betreut." Im Training holte der Niederländer Startplatz 4, bedankte sich im ersten Rennen mit einem zweiten Platz und durfte sich mit seinem Kollegen Markus Reiterberger, der als Erster im Ziel angekommen war, über dessen Titel freuen. Vos verwies Damian Cudlin, neben Michi Ranseder der einzig verbliebene Konkurrent Reiterbergers im Kampf um den Titel, auf den dritten Rang. Für Cudlin hatte sich mit diesem Punkteverlust die letzte Chance auf den Gesamtsieg in Luft aufgelöst.
"Markus hat den Titel gewonnen", freute sich Arie Vos. "Ich konnte ein kleines bisschen dabei helfen. Und natürlich wollte ich weder für Markus noch für mich ein unnötiges Risiko eingehen."
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Auch im zweiten Rennen tummelte sich Vos in der Spitzengruppe, musste allerdings zur Halbzeit eine ordentliche Schrecksekunde wegstecken, als er in der Sachskurve gerade noch einen Highsider abfangen konnte. "Schade", meinte er nachdem er als Sechster im Ziel angekommen war. "Das Rennen wäre noch besser geworden als das erste. Aber wir haben beim Setting und bei der Reifenwahl etwas riskiert. Das war leider nicht perfekt."
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